PRINZ: FAMILIENFÖRDERUNG WIRD BEI UNS GROSS GESCHRIEBEN

Wien, 17. November 2004 (ÖVP-PK) Familienförderung wird in Österreich Gott sei Dank GROSS geschrieben. Und das Besondere an dieser österreichischen Familienförderung ist, dass sie nicht auf der Ideologie des Almosenempfangs und der Gießkanne aufgebaut ist, sondern die Wünsche und Bedürfnisse der Familien, der Mütter, Väter und Kinder, berücksichtigt und abdeckt. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz im Rahmen der Plenardebatte zum Familienbudget. ****

"Was für eine Aufregung bedeutete in den Reihen der Opposition doch die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes!", gab Prinz zu bedenken. Der Erfolg aber kann sich sehen lassen. Selbst immer mehr Männer wagen es, einen betrieblichen Einkommensverlust hinzunehmen, um sich verstärkt ihren Kindern zu widmen. Die Zahl der Karenzväter hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht! Verdoppelt hat sich auch der Bezieherkreis jener Mütter und Väter, die vorher keinen Anspruch auf Kindergeld hatten. Um auch weiterhin für diese jungen Menschen Familie lebbar und auch leistbar zu machen, sind im kommenden Jahr 964,1 Millionen Euro im Familienlastenausgleichsfonds vorgesehen.

Gerade für den ländlichen Raum sind Schüler- und Lehrlingsfreifahrt bzw. Beihilfen zur Schul- und Lehrlingsfahrt und die Schulbuchaktion sehr wichtig. Knapp eine halbe Milliarde Euro wird Familien zur Abdeckung dieser monatlichen Nebenkosten zur Verfügung gestellt. Für soziale Härtefälle gibt es den Familienhärteausgleichsfonds, der in den kommenden beiden Jahren mit 1,5 Millionen Euro gedeckt ist und etwa bei der Pflege von nahen Familienangehörigen finanzielle Unterstützung leistet. Immer wichtiger ist auch die psychologische Betreuung der Familien. "Krisensituationen müssen nicht immer zur Scheidung führen, wenn rechtzeitig das Gespräch gesucht wird", verweist Prinz auf Vereine und auf über 370 Familienberatungsstellen in Österreich, die mit Rat und Tat den Familien zur Seite stehen. Die finanziellen Mitteln des Staates wurden dafür seit 1999 fast verdoppelt.

"Der Start ins Leben sollte so harmonisch wie möglich beginnen", appellierte Prinz an die Abgeordneten, den Familien die nötigen finanziellen Mitteln dafür zur Verfügung zu stellen. Neben dem Kinderbetreuungsgeld nannte der ÖVP-Abgeordnete die Familienbeihilfe als wichtigste Form der staatlichen Anerkennung einer Familienleistung. Knapp drei Milliarden Euro werden im kommenden Jahr dafür ausgegeben.
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