Mit "i2b & GO!" zum eigenen Unternehmen

Businessplanwettbewerb 2004/05 gestartet - LH Haider: Laufende Verbesserungen für Neustarter und Forcierung der außeruniversitären Forschung

Klagenfurt (LPD) - Die Startveranstaltung für den Businessplanwettbewerb "i2b & GO!" 2004/05 ging Dienstag Abend in Klagenfurt über die Bühne. Neben dem Verein "i2b" (= ideas to business) und der Kärntner Initiative "biz.plan" lädt heuer auch die Gründer Offensive "GO!" der Kärntner Sparkasse Unternehmer mit innovativen Ideen zum zweistufigen Wettbewerb ein. Teilnehmer aus allen Wirtschaftsbranchen können dabei unter fachmännischer Betreuung einen eigenen Businessplan erstellen, den Besten winken attraktive Preise im Gesamtwert von 54.000 Euro.

Landeshauptmann Jörg Haider strich vor den anwesenden Unternehmern und Wirtschaftsexperten das gründerfreundliche Klima Kärntens hervor. 2003 habe es hier 1.300 Unternehmensgründungen gegeben, in diesem Jahr seien es bereits 1.800, betonte er. Das Land sei daher bemüht, die Rahmenbedingungen für Jungunternehmer und Neustarter laufend zu verbessern. Neben Beratungs- und Förderungsprogrammen setze man auch auf den Ausbau der Infrastruktur und eine zukunftsorientierte Ausbildung. Wegräumen wolle man außerdem die Barrieren im F&E-Bereich, sagte Haider. Derzeit entwickle man mit dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) ein Konzept, das auch kleine und mittlere heimische Unternehmen zur außeruniversitären Forschung motivieren und sie dahingehend finanziell unterstützen solle.

2004 bezeichnete auch Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher als "bestes Gründerjahr". Die Kärntner würden mutig in die Zukunft gehen und der Boden in Kärnten sei für Unternehmensgründungen geeignet, unterstrich der Präsident. Seitens der Wirtschaftskammer, die auch "i2b & GO!"-Partner ist, werde Gründern daher kostenlose Beratung auf allen Ebenen angeboten, auch wolle man ihnen Netzwerke eröffnen. "Junge Leute motivieren" will auch der Vorstandsdirektor der Kärntner Sparkasse, Karl Nedwed. "Traut euch was, wir stehen hinter euch", meinte er in Richtung Jungunternehmer und rief die Vertreter der Wirtschaft auf, vorhandene Ressourcen zu bündeln, um das Land gemeinsam weiterzubringen.

Als Schwerpunkte von "i2b & GO!" nannte "i2b"-Geschäftsführer Werner Kraus Innovation, Teambildung, Nachhaltigkeit, Women Entrepreneurship und strukturierte Finanzierung. Österreichweit seien aus den Businessplanwettbewerben seit dem Jahr 2000 bereits 75 Unternehmensgründungen hervorgegangen, strich Kraus den Erfolg der Initiative hervor. 69 dieser Unternehmen seien noch aktiv, insgesamt habe man 407 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Über den Ablauf des zweistufigen Wettbewerbes informierte Johannes Gupper von "i2b". So sollen in Stufe 1 zwischen November 2004 und Feber 2005 Grob-Businesspläne erstellt werden. Stufe 2 soll von März 2005 bis Juni 2005 dauern und detaillierte Businesspläne hervorbringen. Den Teilnehmern werde dabei individuelle Betreuung im Rahmen von Coaching Seminaren und Fachvorträgen geboten. Gutachter eines Experten-Netzwerkes würden außerdem ein schriftliches Feedback erstellen. Für die besten Geschäftsideen sind laut Gupper in Stufe 1 Preise im Gesamtwert von 10.000 und in Stufe 2 im Gesamtwert von 44.000 Euro ausgeschrieben.

Ebenfalls vorgestellt wurden bei der "i2b & GO!"-Startveranstaltung die Förder- und Betreuungsprogramme der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) und des akademischen Gründerzentrums "build!", die ebenfalls Partner des Businessplanwettbewerbes sind. So will die EAK laut Geschäftsführerin Sabrina Schütz Bewusstsein für Unternehmensgründungen schaffen und bietet den Gründern u.a. Mentoring- bzw. Monitoringprogramme, individuelle Begleitung und die Einbindung in Netzwerke. "build!"-Geschäftsführer Siegfried Spanz konnte auf bereits zehn Unternehmen verweisen, die das Gründerzentrum fix aufgenommen habe. Bisher habe man damit 30 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich geschaffen.

Über seine Erfahrungen in der Praxis und mögliche Hürden bei der Unternehmensgründung berichtete weiters auf interessante und unterhaltsame Weise der Geschäftsführer der GREENoneTEC Solarindustrie GmbH, Robert Kanduth.

(S E R V I C E: Infos zu "i2b & GO!" im Internet unter:
www.i2b.at)
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001