Prälat Leopold Ungar Medienpreis an Florian Klenk (Falter) und Ed Moschitz (ORF)

"Sonderpreis der Jury" für Regina Strassegger (ORF/3sat)

Wien (OTS) - Florian Klenk, Falter, und Ed Moschitz, ORF Am Schauplatz, sind die Preisträger des heuer erstmals von Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisen Niederösterreich-Wien vergebenen und mit insgesamt15.000 Euro dotierten "Prälat Lepold Ungar Medienpreises 2004". Den Sonderpreis der Jury erhält Regina Strassegger, ORF/3sat. Caritasdirektor Michael Landau und Raiffeisen Generalanwalt Christian Konrad haben die Preise im Rahmen einer Feier im Leopold Ungar Haus der Caritas Dienstag abend in Wien (16.November 2004) übergeben.

Das Preisgeld von 15.000 Euro wurde entsprechend den Vergaberichtlinien gesplittet. Die Haupt-Preisträger erhalten je 6.000Euro, mit 3.000 Euro ist der "Sonderpreis der Jury" dotiert.

Hervorragende Journalistische Arbeit

Mit Florian Klenk würdige die Jury "die hervorragende und nachhaltige Arbeit im Grenzbereich zwischen sozialer Verantwortung und der Arbeit von Justiz und Polizei." Zugleich sei die Auszeichnung des Falter-Redakteurs aber auch "als Zeichen der Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des 'Biotops Falter'" zu verstehen, dessen redaktionelles Umfeld und Konzeption herausragende journalistische Leistungen erst möglich mache.

Ed Moschitz habe mit seiner Reportage "Dorf ohne Mütter", der Geschichte einer jungen Moldawierin, die nach zwei Jahren Arbeit in Österreich nach Hause zurückkehrt, "Lebenssituationen in anderen Ländern verstehbar gemacht." Besonders strich die Jury die "Sensibilität im Umgang mit den handelnden Personen" und den "Respekt vor den Menschen und ihrem Leben" heraus.

Die Dokumentation "Nelson Mandela- Freiheitskämpfer, Versöhner, Ikone" von Regina Strassegger für 3sat zeichnet sich durch eine "überdurchschnittlich hohe Qualität in Bildgestaltung, Kameraführung, Wahl der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, in Interview und Schnitt" so die Begründung der Jury. (Der volle Wortlaut der Begründung in der Fortsetzung dieser OTS).

Trophäe die zur Nahaufnahme einlädt

Eine übegroße Lupe ist der zentrale Teil der von Christof Cremer und Philipp Puxbaum geschaffenen Trophäe zum Prälat Leopold Ungar Medienpreis. Ihre Botschaft: Es gehtum die Bereitschaft genau hinzu sehen,auch das Werkzeug des Journalismus professionell einzusetzen, zu wissen, wann verzerrt wird, und wann notwendigerweise vergrößert wird.

49 Einreichungen mit hoher Qualität waren Herausforderung für die Jury

Journalistische Beiträge veröffentlicht im Zeitraum von Oktober 2003 bis September 2004 konnten in die Bewertung der Jury einbezogen werden. Zugelassen waren JournalistInnen von Print- und elektronischen Medien in Österreich. Es waren Einreichungen durch den/die Autor/in genauso zulässig wie durch Dritte. Die Jury konnte außerdem auch selbst nominieren. 49 Einreichungen wurden bearbeitet, neun Journalistinnen und Journalisten wurden nominiert. Die Jury bildeten Dolores Bauer, Barbara Coudenhove-Kalergi, Hubert Gaisbauer, Heinz Nußbaumer, Kurt Ceipek (Raiffeisen) und Peter Wesely (Caritas).

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Peter Wesely
Pressesprecher Caritas der Erzdiözese Wien
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