GÖD: Verhandlungen über die Schwerarbeitspension in der Zielgeraden

Exekutive, Krankenpflegedienst und Soldaten einbezogen

Wien (OTS) - Die Verhandlungen auf Sozialpartnerebene im Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz bezüglich Fixierung jener Tätigkeiten, die in Zukunft die Möglichkeit einer Schwerarbeitspension begründen, gehen in die Zielgerade. Die Tätigkeiten wurden fixiert und werden jetzt den Vollzugsorganen zur Stellungnahme übermittelt.

Folgende Tätigkeiten finden sich in dem Expertenpapier, dass nun an die vollziehenden Stellen ausgesendet wird:

1. Schicht- und Wechseldienst, auch während der Nacht (d.h. zwischen 22 Uhr und 6 Uhr), jeweils im Ausmaß von mindestens sechs Stunden und an einer bestimmten Anzahl von Arbeitstagen (diese Anzahl ist noch zu definieren) im Kalendermonat (unregelmäßige Nachtarbeit);

2. Regelmäßige Exposition: Arbeiten unter Hitze oder Kälte im Sinne des NSchG;

3. Schwere körperliche Arbeit im Sinne des Nacht- und Schwerarbeitsgesetz;

4. Tätigkeiten, die Personen mit der Verpflichtung zur berufsbedingten Gefahrenbeseitigung ausführen und dabei regelmäßig einer Gefährdung in hohem Ausmaß der körperlichen Sicherheit (Selbst-oder Fremdgefährdung) ausgesetzt sind.

5. Tätigkeiten in hospiz- oder palliativmedizinischer Betreuung von Schwersterkrankten oder in Betreuung von Pfleglingen mit einem Pflegebedarf zumindest der Stufe 5 nach dem Bundespflegegeldgesetzes.

Damit sind durch diese Regelung eine Vielzahl von Berufen erfasst. Im Bereich des Öffentlichen Dienstes werden künftig jedenfalls ExekutivbeamtInnen (Punkt 1 und 4), KrankenpflegerInnen (Punkt 1 und 5) und Soldaten (Punkt 1 und 4), die eine dieser Tätigkeiten ausüben, von der begünstigenden Regelung der Schwerarbeitspension erfasst.

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