Hoscher kritisiert Unterdotierung von Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Wien (SK) "Ganze 2,95 Prozent der Ressortausgaben sind für Tourismus und historische Projekte gewidmet", kritisierte SPÖ-Tourismussprecher Dietmar Hoscher am Dienstag im Nationalrat. Für den Tourismus- und die Freizeitwirtschaft finde man keine Zielbereiche in den Arbeitsbehelfen, so Hoscher weiter: "Das passt auch ins Bild, wie die Regierungparteien hier im Hohen Haus mit der Tourismus- und Freizeitwirtschaft umgehen". Hoscher verwies auf die vielen Anträge zum Thema Tourismus, die entweder im Finanzausschuss gar nicht auf die Tagesordnung gesetzt werden, oder aber, wenn sie auf die Tagesordnung gesetzt werden, vertagt werden: "Ein Begräbnis und nicht einmal ein Begräbnis erster Klasse, das ist Ihr demokratischer Umgang mit Anträgen, die hier im Haus eingebracht werden", so Hoscher in Richtung Bundesregierung.****

Diese Unterdotierung im Bereich der Tourismus- und Freizeitwirtschaft finde sich auch in sinnvollen Aktionen des Budgets, wie zum Beispiel im Schwerpunktprogramm Kulturtourismus:
"Die Mittel, die hier zur Verfügung gestellt werden, sind schlicht und einfach zu gering", unterstrich Hoscher. Wenn daher die Vertreter der Regierungsparteien, auch im Zusammenhang mit diesem Budgetkapitel, immer wieder betonen, dass dieses Budget von lauter Meilensteinen geprägt sei, dann lasse das letztendlich nur einen Schluss zu: "Offensichtlich haben der Regierung diese Meilensteine die Sicht auf die Realität verbaut", schloss Hoscher. (Schluss) sk

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