Finanzielle Autonomie der Arbeiterkammern erhalten

2. Vollversammlung der XIII. Funktionsperiode

Linz (OTS) - Die finanzielle Autonomie der Arbeiterkammern darf nicht angetastet werden: Diese Willenserklärung hat bei der heutigen Vollversammlung das Arbeitnehmer-Parlament abgegeben.

Die Erklärung im Wortlaut:

Die Arbeiterkammern haben in den letzten Jahren mit dem Programm AK-Plus, einer Eigeninitiative der AK, die Angebote für ihre Mitglieder erheblich ausgeweitet. Nach allen Umfragen sind rund 90 Prozent der AK-Mitglieder nicht nur mit den Leistungen ihrer Kammer, sondern auch mit der Umlage, die sie dafür zahlen, sehr zufrieden.

In den wirtschafts- und sozialpolitischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre haben die Arbeiterkammern konsequent und auch mit Erfolg die Interessen der arbeitenden Menschen in Österreich vertreten. Dies wird von den Mitgliedern honoriert. Über 80 Prozent der AK-Mitglieder in Oberösterreich haben im Jahr 2003 gemeint, die Bundesregierung sollte mehr auf die Arbeiterkammer hören.

Die Vollversammlung lehnt jeden Eingriff in die Autonomie der Arbeiterkammern durch Kürzung oder Einfrieren der AK-Umlage ab. Es wäre dies ein willkürlicher Eingriff in die Machtbalance der Sozialpartner, durch den die Möglichkeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre Rechte durchzusetzen, verschlechtert und die Interessenvertretung der arbeitenden Menschen in Österreich geschwächt würde.

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