Bartenstein: Herbstprognose der EU-Kommission lobt Österreich

Österreich liegt 2005 bei sieben von acht wirtschaftlichen Schlüsselparametern über dem EU-Schnitt

Wien, 16. November 2004 (ÖVP-PD) Österreich sei wirtschaftlich hervorragend für die Zukunft gerüstet und brauche auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein heute, Dienstag, in der laufenden Budgetdebatte im Plenum des Nationalrats. "Bei acht Schlüsselparametern für die Wirtschaft liegt Österreich im kommenden Jahr laut Herbstprognose der Europäischen Kommission in sieben Fällen über dem europäischen Durchschnitt und in einem genau im EU-Schnitt", so Bartenstein. ****

Damit blicke Österreich laut EU-Kommission "in eine noch bessere Zukunft", so der Wirtschafts- und Arbeitsminister. 2,4 Prozent Wachstum für das nächste Jahr (EU-Schnitt 2,3 Prozent) "schafft Arbeit, und Arbeitsplätze wollen wir". Auch bei der Arbeitslosenquote betonte Bartenstein, dass "jeder/jede Arbeitslose einer zu viel" sei, doch während die Prognose laut EU-Kommission für Österreich 3,9 Prozent aufweise, liege diese in der EU der 25 im nächsten Jahr bei 9,1 Prozent. Das Budgetdefizit werde laut EU-Prognose in Österreich 2,0 Prozent betragen, im EU-Schnitt 2,4 Prozent. Als weitere markante Parameter nannte Bartenstein die Inflation mit 1,8 Prozent (EU: 2,1 Prozent), Beschäftigung 0,7 Prozent (EU: 0,7 Prozent), Produktivitätsentwicklung 1,7 Prozent (EU: 1,6 Prozent), Investitionen 4,0 Prozent (EU: 3,8 Prozent) und die privaten Konsumausgaben mit einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber 2,0 Prozent der erweiterten Union.

Das heutige Budgetkapitel sei außerdem ein willkommener Anlass, über die Situation der österreichischen Wirtschaft zu sprechen, betonte Bartenstein in Bezug auf die Kritik der SPÖ-Abgeordneten Matznetter und Moser, die Regierung würde den großen internationalen Unternehmen das Geld nachwerfen. Das Gegenteil sei der Fall: "International agierende, höchst erfolgreiche Unternehmen wie die Voest, OMV oder die Bank Austria schreiben
Rekordergebnisse, investieren Milliarden in Österreich und sorgen für Rekordbeschäftigung. Aber auch dem Mittelstand geht es mehrheitlich gut. Und wir tun etwas dafür - siehe Steuerreform", so Bartenstein abschließend.

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