GEHRER: DIE ÖSTERREICHISCHE MUSEUMSLANDSCHAFT BLÜHT

Wien, 16. November 2004 (ÖVP-PK) Die österreichische Museumslandschaft blüht, sagte Bundesministerin Elisabeth Gehrer heute, Dienstag, in der Debatte über das Kunstbudget im Nationalrat und verwies darauf, was das Museumsquartier und die Bundesmuseen im Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich an "tollen Angeboten" biete. "Gerade im Kulturtourismus nehmen diese Museen einen besonderen Stellenwert ein." Nun stehen wir mit weiteren Sanierungen, Verbesserungen und durch das Budget geplante Investitionen in die Sicherheit vor neuen Herausforderungen", so die Ministerin. ****

In der Folge ging Gehrer kurz auf die Debatte über den Rechnungshof-Rohbericht zum Kunsthistorischen Museum ein: "Ein Rohbericht ist nicht Gegenstand öffentlicher Beratung. Daher werden wir den Endbericht abwarten und dann reagieren. Bei gravierenden Vorwürfen wird es auch gravierende Konsequenzen geben, bei kleineren Vorwürfen geringere Konsequenzen. Dabei werden wir aber immer eine Abwägung der Größe der Vorwürfe im Verhältnis zu dem sehen, was im Kunsthistorischen Museum bereits erreicht und gemacht wurde", kündigte Gehrer an.

Schließlich nahm die Ministerin zu einigen Fragen speziell Stellung: "Das Personalbudget für das Kunsthistorische Museum ist seit 1968 eingefroren. Seitdem sind Gehaltserhöhungen, Biennalsprünge, das Theatermuseum und das Museum für Völkerkunde dazugekommen. Dadurch wurde ein erhöhtes Personalbudget nötig."

EINIGE MILLIONEN FÜR VERBESSERUNG UND ERNEUERUNG DER INFRASTRUKTUR

Investitionen, die in den Rat für Forschung- und Technologieentwicklung fließen, seien Geld für die echte Grundlagenforschung an den Universitäten, fuhr Gehrer fort. "Ein großer Teil der universitären Ausgaben ist die Forschung. Die geplanten Gelder werden für Forschungsstrukturen verwendet, die auch in der Lehre Anwendung finden. Alle sollten anerkennen, dass einige Millionen an Steuergeldern für die Verbesserung bzw. Erneuerung der Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden - zielorientiert, auf Antrag und für tatsächliche Verbesserungen für die Forschung. Ein Gießkannenprinzip lehnen wir ab."

Zu wenig gewürdigt sieht Gehrer die Baufortschritte im Bereich der Universitäten. "Die Bauten werden laufend instand gehalten, 2004 wurden 30 Millionen investiert, seit 2000 24 Universitätsprojekte fertiggestellt. 2005 sind die Generalsanierung des Mozarteums, 28 Millionen für die Universität Graz, Investitionen für die Gerichtsmedizin und für die Fachbereichsbibliothek der Universität Innsbruck geplant", kündigte Gehrer abschließend an.
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