Hlavac und Krist kritisieren Missstände im Kulturministerium

Wien(SK) Ministerin Gehrer war am Dienstag im Nationalrat
seitens der SPÖ-Abgeordneten Elisabeth Hlavac und Hermann Krist bezüglich der Missstände im Kulturministerium vehementer Kritik ausgesetzt. Konkret ging es um den Raub der Saliera, "den größten Kunstraub in der Zweiten Republik", der noch immer extrem "aufklärungsbedürftig" sei, aber auch um die Museumspolitik als Ganzes. Hlavac wies darauf hin, dass Ministerin Gehrer ihre Untätigkeit in Sachen Museumspolitik nicht mit der Ausgliederung der Museen rechtfertigen könne. Trotz Ausgliederung liege die politische Verantwortung noch immer bei der Ministerin. ****

Krist zeigte sich empört, dass sich die Ministerin beharrlich weigere, die unklaren Vorgänge rund um den Raub der Saliera aufzuklären und sich stattdessen in ein "undurchschaubares Netz von Widersprüchen" verfange. Ebenso offene Fragen betreffen die "persönlichen Abenteuerreisen" von Seipel und dessen eigentümliche Geschäftspraxen, betonte Krist. (Schluss) lm

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