Kampf gegen Drogen: Ambrozy springt auf fahrenden Zug auf

Strutz: Nicht neue Posten schaffen, sondern Bewährtes weiter entwickeln

Klagenfurt (OTS) - Mit dem heutigen Drogenforum und der
Ankündigung im März eine Enquete abhalten zu wollen, versucht SPÖ-Gesundheitsreferent Peter Ambrozy auf den fahrenden Zug "Kampf gegen Drogen an Kärntens Schulen" aufzuspringen, der von den Freiheitlichen schon lange in Fahrt gesetzt wurde, nachdem der Gesundheitsreferent dem Problem seit Jahren untätig zugesehen hat, sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz.

Während die von Landeshauptmann Jörg Haider und Landesschulratspräsidentin Claudia Egger initiierten Sofortmaßnahmen greifen, komme man, im Gegensatz zu den Forderungen von Ambrozy, ohne neue Posten und neue Erfindungen aus. Man müsse lediglich die bestehenden Strukturen besser nützen und klar führen. Dies werde von der neuen Landesschulratspräsidentin vorbildlich wahrgenommen, unterstrich Strutz.

Die Freiheitlichen sprechen sich für die verstärkte Einbindung und bessere Ausbildung der Schulärzte an Kärntens Schulen aus. Sie müssen verstärkt die Koordinationsfunktion in den Schulen übernehmen und sich verstärkt der Sucht und Missbrauchsproblematik annehmen. Ganz besonders gefordert seien jedoch die Schulleiter selbst. Sie müssen stärker als bisher motiviert und für das Thema sensibilisiert werden. Vor allem müsse der schulpsychologische Dienst besser eingebunden werden und das Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und psychologischen Beratungsstellen außerhalb des Schulbereiches verbessert werden, so Strutz weiter.

Ziel der Freiheitlichen sei es, in Kärnten rauchfreie Schulen zu schaffen. Die FPÖ werde durch Initiativen sicherstellen, dass an Kärntens Schulen rauchfreie Zonen anstatt Raucherzimmer eingerichtet werden. Hier hat insbesondere das Lehrpersonal mit gutem Vorbild voran zu gehen und müsse die Lehrerfortbildung auch auf die aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklung angepasst und weiter entwickelt werden.

Zusammenfassend stellte der Landesparteiobmann fest, dass man nicht, wie Ambrozy krampfhaft möchte, das Rad neu erfinden müsse und künftig neue Dienstposten schaffen müsse, sondern vorhandene Ressourcen optimieren und besser nutzen solle.

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