Chemiefreie Gebäudereinigung des Landes Kärnten ist großer Erfolg

LH Haider, LR Rohr: Positive Effekte für Umwelt und Mensch sowie hohe Kostenersparnis

Klagenfurt (LPD) - Gebäudereinigung "ohne Chemie" wird in den Gebäuden der Kärntner Landesverwaltung erfolgreich praktiziert. Die Kärntner Landesregierung hatte im Jahr des Wassers und im Zuge des Aktionsprogramms "Kärnten wasser.reich" nach einem einjährigen Text-Einsatz per Regierungsbeschluss die Umstellung auf die Reinigung ohne Chemie in den Amtsräumen beschlossen. Heute, Dienstag, wurde in einer Informationsveranstaltung des Landes im Kärntner Landesarchiv erfreuliche Bilanz gezogen. An der Veranstaltung, moderiert von Cornelia Primosch, nahmen Landeshauptmann Jörg Haider, Umweltreferent Landesrat Reinhart Rohr sowie Hans Scheiber von der Betriebswirtschaftsorganisation des Landes, der Vorarlberger Unternehmer Johannes Engl und Franz Deninger von der Bundesbeschafffungsgesellschaft sowie zahlreiche Vertreter öffentlicher und halböffentlicher Organisationen teil.

Landeshauptmann Jörg Haider und Umweltreferent Reinhart Rohr hoben die vielen positiven Effekte für Umwelt, Gesundheit und die hohen Kostenersparnisse hervor, die durch die Umstellung auf chemierarme Gebäudereinigung erreicht worden ist. Wie Haider sagte, sei im Land ein riesiges Volumen an Chemie-Putzmitteln im Einsatz gewesen. Nach dem Herantreten durch den Firmenchef Engl (Firma Enjo) sollte es eine Erprobung mit Evaluierung geben. Diese Umstellung füge sich auch sehr gut in das Konzept von Kärnten wasser.reich ein, so Haider.

LR Rohr sagte, dass die Kostenersparnis bis zu 50 Prozent betrage und 90 Prozent weniger Chemie eingesetzt werde. Die Umstellung auf diese Form des chemiearmen bzw. -freien Putzens mittels Microfaser-Tüchern und bloßem Wasser würde Wasser, Luft, Boden und Menschen schonen. Daher habe es den diesbezüglichen Regierungsbeschluss im Juni 2004 gegeben.

Wie Haider und Rohr betonten, sollte diese chemierarme Reinigungsform auf weitere öffentliche Stellen bzw. Räume wie Schulen oder Gemeinden ausgeweitet werden. Der Unternehmer Johannes Engl, ein Pionier der chemiearmen Reinigung, hob ebenfalls die großen Vorteile der Faser-Produkte hervor. Durch die Faser sei es möglich, den Schmutz aus den Poren herauszubekommen. Auch die Berufskrankenheiten, hervorgerufen durch Chemie, seien mit alternativen Reinigungssystemen für die Reinigungskräfte vermeidbar. Das Wasserland Kärnten solle verstärkt diesen Weg der chemiefreien Reinigung gehen, ersuchte Engl. (Schluss)

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