Walther zeigt Auswirkungen der Einsparungen bei Bildung auf

Schasching: Bildungsbudget ist sicher kein Grund zum Feiern

Wien (SK) Die SPÖ-Abgeordnete Heidrun Walther zeigte am
Dienstag im Nationalrat an Hand des Beispieles eines Grazer Gymnasiums auf, welche Folgen die Budgetkürzungen im Bildungsbereich mit sich bringen. "Die Vorbereitung auf die Mathematik-Olympiade muss dort halbiert werden. Und das, wo bei der nächsten Pisastudie Mathematik im Mittelpunkt steht", so Walther. Die SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching hielt fest, dass es keinen Grund zum Jubeln gebe, wenn man nun das Budget vorlege, das in den letzten Jahren den niedrigsten Anteil am Gesamtbudget aufweise. Der SPÖ-Abgeordnete Christian Faul ging auf die von Ministerin Gehrer angeführten Verhältniszahlen zwischen Lehrenden und Schülern ein. Dies sei in Österreich besonders zu beobachten, weil die vielen, wünschenswerten Kleinstschulen die Statistik verändern würden. ****

Walther ging auch auf die Mitbestimmungsrechte an den Hochschulen ein. Diese seien seit dem UG 2002 sehr bedenklich, und dies werde von allen Betroffenen, den Lehrenden und den Studierenden, auch so empfunden.

Schasching sagte, das es keinen Grund zum Feiern gebe - weder für die Politik noch für die Eltern und Schüler. Die SPÖ wolle eine Sicherung der hohen Qualität, deshalb sei die Forderung das Fördern der Begabungen und das Ausgleichen etwaiger Defizite. "Wir brauchen Lehrerinnen und Lehrer. Was wir nicht brauchen, sind Stundenkürzungen", sagte Schasching. Erstrebenswert sei auch der Ausbau von Ganztagsschulen. "Die SPÖ ist der Meinung, dass dieses pädagogische Konzept das bessere ist", betonte Schasching abschließend. (Schluss) js

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