Gaßner: Ministerin soll Jugendarbeitslosigkeit und Pflichtschulen ernst nehmen

Wien (SK) Wenn die Ministerin heute in ihrem Statement
gemeint habe, dass man ein gutes System daran erkenne, wie gut die Chancen für Jugendliche seien, dann müsse man schon fragen, wie das mit der Zahl der arbeitslosen Jugendlichen zusammen passe. "Wir haben zu viele arbeitslose Jugendliche. Laut der Aussage der Ministerin kann das nur heißen, dass etwas an der Politik nicht stimmt", so SPÖ-Abgeordneter Kurt Gaßner am Dienstag im Nationalrat. ****

Auch die Antwort der Ministerin zu den Schulversuchen lasse vieles offen. In der Beantwortung des Ministeriums gebe es keine Schulversuche in Pflichtschulen. "Sind der Ministerin die Pflichtschulen nicht mehr wichtig? Die Budgetierung legt diesen Schluss nahe", so Gaßner angesichts des Budgetpostens Pflichtschule, der um 2,1 Prozent gesunken sei. "Ich appelliere an die Bundesregierung, die Pflichtschule ernster zu nehmen und nicht überhaupt nicht zu behandeln", betonte Gaßner. Es sei auch nicht klar, wie die kleinen Schulen im ländlichen Raum erhalten werden sollten, auch wenn sich die Ministerin immer dazu bekenne. Abschließend dankte Gaßner den vielen Lehrerinnen und Lehrern, die trotz dieser Schulpolitik eine hervorragende Schule in Österreich ermöglichen würden. (Schluss) js/ws

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009