Wirtschaftsverband Wien (SPÖ): Sozialdemokratischer Erfolg bei der Adaptierung der Wiener Nahversorgungsförderung

Wiener Nahversorgungsförderung bietet wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für Einpersonen- und Kleinstunternehmen.

Wien (OTS) - Heute Dienstag präsentierte LAbg. Fritz Strobl, Präsident des Wirtschaftsverbandes Wien, gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Vizebürgermeister STR Dr. Sepp Rieder und Wirtschaftskammerpräsident Walter Nettig die Novellierung zur Wiener Nahversorgung. Diese Nahversorgungsförderung gibt es bereits seit dem Jahre 1992. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrfach Modifizierungen vorgenommen.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich mich mit meinen Vorschläge betr. der Novellierung der Wiener Nahversorgung durchsetzen konnte. Denn noch mit keiner bisher stattgefundenen Novellierung wurde so intensiv und punktgenau auf die Bedürfnisse der Einpersonen- und Kleinstunternehmen Rücksicht genommen wie bei der uns heute Vorliegenden", so Strobl.

Betrachtet man das Ergebnis der Evaluierung aus dem Jahre 2003, dann kommt man zu folgenden Schlüssen:

  • Eine Fördermillion hat ca. 6 Millionen Investvolumen ausgelöst.
  • Von den geförderten Unternehmen waren im November 2003 noch zumindest 91% aktiv.
  • Der Mitarbeiterstand stieg nach der erfolgten Förderung um 31,4%.
  • Der Umsatz erhöhte sich nach der erfolgten Förderung um 20,7%.
  • Das Kommunalsteueraufkommen erhöhte sich um 36.9%.
  • Nur 5% der geförderten UnternehmerInnen waren Einpersonenunternehmen (5 von 157).

"Die Bundesregierung spricht immer davon "Die Wirtschaft" zu fördern. "Die Wirtschaft" besteht aber in den Augen der Bundesregierung scheinbar nur aus einigen wenigen Großbetrieben und Konzernen. Die Vielen Klein- und Mittelbetriebe sowie Einpersonenunternehmen gehen in den meisten Fällen leer aus. Umso glücklicher bin ich, dass Wien und der sozialdemokratische Wirtschaftsverband einen anderen Weg gehen", betont Strobl.

Tatsächlich profitieren von der Wiener Nahversorgungsförderung vor allem die Einpersonen- und Kleinstunternehmen. Beschlossen wurde heute unter anderem: Die Erweiterung des Förderkreises um 6 Branchen (es gibt nun insgesamt 51 Branchen), die Senkung der Bemessungsgrundlage von 7.500 auf 4.000 Euro und die Förderung der Anschaffungskosten für gebrauchte Maschinenanlagen sowie für Einrichtung (und dies ausschließlich bei Betriebsübernahmen) bis zu 10.000 Euro.

"Ich erwarte mir, dass vor allem durch diese Senkung der Bemessungsgrundlage von 7.500 auf 4.000 Euro die Einpersonenunternehmen diese Förderung mehr als bisher in Anspruch nehmen werden. Aus meinen vielen Gesprächen mit den EinpersonenunternehmerInnen weiß ich, dass die bisherigen 7.500 Euro Bemessungsgrundlage einfach zu hoch war", so Strobl und weiter "Mit der adaptierten Nahversorgungsaktion der Stadt Wien gehen wir einen riesigen Schritt in die richtige Richtung. Ich erhoffe mir damit auch den UnternehmerInnen den Umstieg vom Einpersonenunternehmen zu einem Unternehmen mit Beschäftigten zu erleichtern

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