"help tv" am 17. November: Wie bewältigt man Trauer um eigenes Kind?

Verwaiste Eltern bei Barbara Stöckl

Wien (OTS) - Der Tod eines Kindes gehört wohl zu den schwersten Schicksalsschlägen, die das Leben bereithält: Am schlimmsten ist ein solcher Verlust, wenn die Angehörigen Schuld am Tod haben. Die Oberösterreicherin Ricki Plötzeneder hat ein solches Schicksal erlitten und sich jahrelang mit Schuldgefühlen gequält. Sie hätte auf ihren Enkelsohn aufpassen sollen, doch der neunjährige Michael lief vor ein Auto, als er die Straße überqueren wollte. Die 65-Jährige aus Mondsee brauchte Jahre, um über diesen Schicksalsschlag hinwegzukommen. Ihre Gefühle hat sie schließlich in einem Buch niedergeschrieben. Gemeinsam mit ihrer Tochter, der Mutter des kleinen Michael, schildert sie ihren Weg aus ihrer dunkelsten Stunde zurück ins Leben.
Verwaiste Eltern in "help tv": Wie können sie mit der Trauer um ihr Kind fertig werden? ORF 2 zeigt "help tv" mit Barbara Stöckl, live aus Graz, am Mittwoch, dem 17. November 2004, um 20.15 Uhr.

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Wie Stress die Augen krank macht - Augenkrankheiten und ihre psychischen Ursachen

Brigitte Petershofer aus Wiener Neudorf wäre vor zwei Jahren fast erblindet. Nach vier Netzhautoperationen am rechten Auge erkrankte die Pensionistin zusätzlich am Grünen Star. Ihr Augendruck erreichte bedrohliche Werte und sie hatte Angst, ihr Augenlicht zu verlieren. Als kein Medikament half, begann sie, die Ursachen für ihre Augenprobleme in sich selbst zu suchen. Heute ist die Hausfrau überzeugt, dass der Druck in ihren Augen seelische Ursachen hat.
20 bis 30 Prozent aller Augenkrankheiten haben neben genetischen Ursachen eine psychische Komponente. "Die Augen als Spiegel der Seele sind besonders sensibel", weiß die Wiener Psychologin und Orthoptistin Doris Malischnig. "Sie sind unser primäres Wahrnehmungsorgan und können entscheiden, was wir sehen wollen und was nicht."

Wundermittel Krallendorn: Was kann die geheimnisvolle Urwaldpflanze tatsächlich?

Jeder vierte Österreicher hat Rheuma. Auch die Kinder von Margit Walch aus Graz leiden seit ihrer Geburt an der schmerzhaften Krankheit, die Gelenke und Organe zerstört. Doch dank eines neuen Medikaments geht es ihnen heute deutlich besser. "Es ist wie ein Wunder", sagt Margit Walch. "Sie haben endlich keine Schmerzen mehr." Diese Genesung haben die Walchs dem Tiroler Klaus Keplinger zu verdanken. Der Forscher hat sich auf die Entwicklung von Wirkstoffen aus traditionellen südamerikanischen Arzneipflanzen spezialisiert. "Der Regenwald bietet eine enorme Vielfalt an Heilpflanzen, die der westlichen Welt noch nicht einmal bekannt sind", so Keplinger. Was kann das Wundermittel Krallendorn tatsächlich? Gast im Studio ist Klaus Keplinger und sein Sohn Johannes sowie der Rheumatologe Erich Mur.

Gefahrenquelle Zimmerbrand - Wie billig und einfach ein Rauchmelder Leben retten kann

70 Menschen in Österreich lassen pro Jahr bei einem Brand ihr Leben, am häufigsten in der eigenen Wohnung. Die meisten Menschen kommen jedoch nicht in den Flammen um, sondern sterben an einer Rauchgasvergiftung.
Der Schutz vor den tödlichen Rauchgasen ist billig und einfach, und dennoch verfügen nur etwa 1,5 Prozent aller österreichischen Haushalte über einen Heimrauchmelder. "help tv" zeigt Menschen, die einem solchen Gerät ihr Leben verdanken. In einem spektakulären Live-Experiment wird außerdem demonstriert, wie viel Überlebenszeit ein Heimrauchmelder tatsächlich bringt.

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