Schabl: Planungskosten von 11,5 Mio. für Thermenklinikum Neu zur Beschlussfassung vorgelegt

Thermenklinikum Neu soll zum Gesundheitszentrum werden

St. Pölten, (SPI) - Das Land Niederösterreich investiert in den Ausbau seiner Spitäler insgesamt in den nächsten Jahren ein Volumen von mehr als 770 Mio. Euro. Ein wichtiges Projekt dabei ist das neue Thermenklinikum Baden/Mödling, das eine Spitzenversorgung auf Top-Niveau für die bevölkerungsreichste Region in Niederösterreich gewährleisten soll. In der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung wurde nun beschlossen, den NÖ Landtag eine Regierungsvorlage über die Planungskosten von rund 11,5 Mio. Euro für diese Projekt vorzulegen, die Gesamtprojektkosten sind mit 160 Mio. Euro veranschlagt. "Das ‚Thermenklinikum Neu' wird eines der modernsten medizinischen Zentren in unserem Land sein. Als Gesundheitszentrum an mehreren Standorten, mit einem klaren Versorgungsauftrag für die Region, wird es ein optimales Angebot an medizinischen Leistungen für die Menschen bieten", betont der NÖ Gesundheitsreferent LR Emil Schabl.****

Am Standort Baden wurden die Optionen Totalsanierung, Teilsanierung mit Zubau und kompletter Neubau geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die Variante Teilsanierung und Zubau die effizienteste ist. Konkret bedeutet die Lösungsvariante in Baden eine Sanierung und den Zubau eines Bettentraktes. Der Zubau wird sämtliche Bettenstationen sowie die Untersuchungs- und Behandlungsräume für die Psychiatrie und die Entbindung beinhalten, mit einer direkten Anbindung an den bestehenden Funktionstrakt. Für den Standort Mödling ergab sich nach eingehender Überprüfung als wirtschaftlichste Umsetzungsvariante ein Neubau. Derzeit weisen Baden und Mödling eine Standardversorgung mit rd. 685 Betten auf. Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden 760 Betten zur Verfügung stehen, wobei Mödling für die Akutversorgung mit operativer Schwerpunktsetzung zuständig sein wird und Baden ein Zentrum für konservative Medizin als auch ein Eltern-Kindzentrum betreiben wird.

"Hier wird in den nächsten Jahren ein überregionales ‚Gesundheitsnetzwerk' mit jeweiligen Spezialisierungen an den Standorten in Baden, Mödling, Hinterbrühl und Grimmenstein entstehen. Dadurch wird nicht nur der Bedarf in der bevölkerungsstarken Region abgedeckt, sondern zugleich ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung qualitätsvolle Gesundheitsversorgung Niederösterreichs gesetzt", so LR Schabl abschließend.
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