KSO-Konzertreihe: Synergien werden genutzt

LH Haider: Neue KSO-Konzertreihe hat Erwartungen im ersten Jahr erfüllt - Orchesteraufstockung brachte deutliche Qualitätssteigerung

Klagenfurt (LPD) - Zu einem Bilanzgespräch über die im Jahr 2003 gestartete dreijährige Konzertreihe des Kärntner Sinfonieorchesters (KSO) in Kooperation mit dem Musikverein und der Jeunesse Kärnten lud heute, Dienstag, Kulturreferent LH Jörg Haider in das Klagenfurter Konzerthaus. Der erfreuliche Tenor aller Beteiligten lautete: Die Synergien werden genutzt, die Konzertserie mit ihren acht Konzerten habe dank ihrer günstigen Preisgestaltung auch junges Publikum angesprochen.

Wie der Kulturreferent hervorhob, sei die gedeihliche Zusammenarbeit auch durch eine verstärkte Förderung des KSO und der beiden Konzertveranstalter durch das Land Kärnten ermöglicht worden. Der Musikverein erhielt im ersten Jahr 4.360 Euro, die Jeunesse 13.080 Euro. Seine Initiative als Kulturreferent , das KSO um zehn Stellen aufzustocken, habe sich ebenfalls bewährt. Dem Auftrag, das Sinfonieorchester auch außerhalb des Stadttheaters bekannter zu machen, wurde ebenfalls nachgekommen, sagte Haider.

Laut Haider ist das Orchester nicht nur für den guten Ruf des Stadttheaters verantwortlich, es sei durch diese Konzertreihe auch aus dem Schattendasein eines reinen Theaterorchesters getreten und habe sich international etablieren können. Der Kulturreferent wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Kärnten als einziges Landestheater bis zur Stunde keine einzige Sparmaßnahme setzen musste, ganz im Gegensatz zu anderen Bundesländern, wie etwa der Steiermark oder Wien.

Die musikalische Qualitätssteigerung des Orchesters bestätigte auch KSO-Chefdirigent Guido Mancusi. "Die Orchesteraufstockung ist einmalig", dankte er dem Kulturreferenten für seine Initiative. Der Qualitätssprung bestärke ihn, hier in Kärnten weiter intensiv zu arbeiten. Wolfgang Ceipek, geschäftsführender Obmann der Jeunesse Kärnten, nannte das KSO eine tragende Säule, welche sich im Kärntner Musikleben etabliert habe. Die Konzertreihe habe sich bewährt, sollte auch über das Jahr 2006 fortgesetzt werden. Ernest Hoetzl, künstlerischer Leiter des Musikvereins, hob ebenfalls die erfolgreiche Kooperation hervor. Mittels Themenschwerpunkten sollen die zukünftigen Konzerte noch attraktiver für das Publikum werden. Laut dem Geschäftsführer des KSO, Günther Fliedl, will das Orchester zukünftig vermehrt die Jugend ansprechen. "Wir wollen dafür sorgen, dass die Jugend Klassiktöne nicht nur über Klingeltöne erlebt, sondern live bei unseren Konzerten."
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