Lutschounig: FPÖ in der Post-Diskussion planlos

FPÖ will Postämter erhalten und gleichzeitig Tankstellen verstaatlichen

Klagenfurt (OTS) - Die FPÖ agiere in der Frage der drohenden Postamtsschließungen planlos, kritisierte heute ÖVP-Budgetsprecher LAbg. Robert Lutschounig. Während laut FPÖ-Antrag das Land Tankstellen kaufen und diese mit Postservicestellen und Lebensmittelhändlern zu regionalen Nahver-sorgungszentren ausbauen solle, fordere die FPÖ nunmehr einen Runden Tisch zur Erhaltung der bestehenden Postämter. Lutschounig: "Die FPÖ sollte sich entscheiden, was sie nun eigentlich will. Bei einer derart unkoordinierten Vorgehensweise wird es nicht leicht werden, die Postämterschließung zu verhindern."
Als besonders absurd bezeichnete Lutschounig den Vorschlag von FPÖ-Abgeordneten Willegger, der in einem postkommunistischen Verstaatlichungswahn den Ankauf von Tankstellen durch die öffentliche Hand propagiere. Offenbar solle in Kärnten die Planwirtschaft wieder auferstehen. Lutschounig: "Sollen die Bürger dann beim VEB Tankstelle auf Bezugsschein tanken, Semmeln kaufen und Briefe aufgeben können? Die FPÖ nimmt in ihrer wirtschaftspolitischen Verzweiflung offenbar Anleihen bei Gott sei Dank längst überholten Konzepten." Angesichts der völligen Orientierungslosigkeit der FPÖ in Wirtschaftsfragen sei allerdings sogar ein realsozialistischer Fünfjahresplan eine begrüßenswerte Weiterentwicklung, erklärte Lutschounig.
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