GEHRER: ÖSTERREICH VERFÜGT ÜBER EIN GUTES BILDUNGSANGEBOT

Breite Bildungsoffensive brachte zusätzliche Angebote auf allen Ebenen

Wien, 16. November 2004 (ÖVP-PK) Ein gutes Bildungsangebot erkennt man daran, dass es eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit gibt und die jungen Menschen gute Chancen haben. Das sagte heute, Dienstag, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer im Plenum des Nationalrats. Die Ministerin verwies auf eine heutige Beilage in den "Salzburger Nachrichten" über Bildungsangebote zu Lehre, Beruf und Studium in Österreich. "Es wurde in allen Bereichen eine breite Bildungsoffensive gestartet, die auf allen Ebenen zusätzliche Angebote bringt. Das wird im In- und Ausland anerkannt." ****

Das Budget sei die kontinuierliche Fortführung der guten Grundlage für Bildung im Personal- und Baubereich sowie beim Sachaufwand. Seit sie Ministerin sei, würden die Bundesschulen für jene Schüler, die mehr an die Bundesschulen kommen, auch zusätzliche Posten im Personalbereich erhalten. "Wir haben eine Schulbauoffensive gestartet, die sich sehen lassen kann und in deren Rahmen fast jeden Monat ein bis zwei Schulen neu eröffnet werden." 7.420 neue Ausbildungsplätze seien neu geschaffen worden. Gehrer dankte den Gemeinden und Schulerhaltern in den Ländern, die vorbildliche Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen. Alle Schulen in Österreich hätten Internet-Zugang. Im Bereich neue Technologien seien seit 2000 mehr als 35 Millionen Euro investiert worden. "Österreich liegt damit an der Spitze der EU", so Gehrer. Heuer gebe es über 100 Dienstposten zusätzlich für Tagesbetreuung. Bei den Finanzausgleichsverhandlungen sei zudem die Personalzuteilung an die Pflichtschulen festgelegt worden und es kämen jährlich zwölf Millionen Euro auch für besondere Maßnahmen in den Ballungsräumen für die Länder dazu. Das entspreche rund 450 Lehrerdienstposten.

Die Ministerin verwies zudem auf die oft genannten OECD-Zahlen:
"In Österreich haben wir für 14,5 Volksschüler eine/-n Lehrer/-in, im OECD-Schnitt sind es 16,9. Die Rahmenbedingungen in Österreich sind gut. Für zehn Hauptschüler gibt es in Österreich eine/-n Lehrer/-in. Im OECD-Schnitt kommt ein Lehrer im Sekundarbereich der 10- bis 14jährigen auf 14,4 Schüler."

"Wir haben ein Budget, das eine Erhöhung aufweist und gute und solide Rahmenbedingungen, mit denen Lehrerinnen und Lehrer arbeiten können." Das Allerwichtigste im Schulbereich sei positive Motivation, die von Seiten des Parlaments, der Politik und der Verantwortlichen den Lehrerinnen und Lehrern gegeben wird. Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die schädliche jahrzehntelange Diskussion in Deutschland. Die deutsche Kultusministerin Doris Ahnen habe vor kurzem festgestellt, dass es einer der größten Fehler dieser Gesellschaft war, den Lehrerinnen und Lehrer nicht genügend Wertschätzung und Respekt entgegen zu bringen. "Wir brauchen Vertrauen in gute Lehrerinnen und Lehrer, dass sie mit soliden Rahmenbedingungen das beste Schulangebot für die Jugend sichern." (Fortsetzung möglich)

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