Ungeheuerliche Entgleisung von Stoisits zur Ortstafelfrage

Strutz verlangt Entschuldigung

Klagenfurt (OTS) - Als ungeheuerliche Entgleisung, welche den
wahren Geist der Grün-Politikerin entlarvt, bezeichnete heute der Freiheitliche Landesparteiobmann von Kärnten Martin Strutz die Aussagen der Grün-Abgeordneten, wonach die Konsenskonferenz zur Ortstafelfrage im Jahr 2002 eine "reine Erpressung der Volksgruppe" gewesen sei. Es war das ehrliche Bemühen aller drei Parteien zu einer konsensualen Lösung zu kommen. Jedoch wurde die ausgestreckte Hand aufgrund interner Machtkämpfe in der Volksgruppe von den Slowenenvertretern zurückgewiesen und eine historische Chance vertan, sagte Strutz.

Die Aussagen der Grünen-Minderheitensprecherin lassen Schlimmes befürchten, nämlich, dass die Grünen eine neuerliche Ortstafelkonferenz für ein Politspektakel missbrauchen würden. Eine Teilnahme mache wenig Sinn, da die von den Grünen verlangten zweisprachigen Ortstafeln in weiten Teilen Kärntens absolut unrealistisch seien und auch das ehrliche Bemühen, die Volksgruppe in kulturellen, gesellschaftlichen und im Bildungsbereich großzügig zu unterstützen und zu fördern nicht anerkannt werde, sondern wie die heutigen Aussagen zeigen, als reine Erpressung gewertet werden.
In so einen Klima sind vernünftige Verhandlungen nicht machbar, deshalb sollten die Grünen von sich aus auf eine Teilnahme verzichten, sie würden durch ihr Verhalten dem Ziel der Volksgruppe nicht zuträglich sein.

Die Aussagen von Stoisits seien mehr als kontraproduktiv und verschärfen das Klima weiter. Der Freiheitliche Landesparteiobmann forderte für die ungeheuerliche Entgleisung gegenüber Bundeskanzler Schüssel und den drei Kärntner Landtagsparteien, die ehrlich bemüht gewesen seien, eine für beide Seiten akzeptable Lösung in der Ortstafelfrage zu finden, eine Entschuldigung.

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