SPÖ-Kärnten fordert "Aktuelle Stunde" zur Streichung von Sehbehelfen

Selbstbehaltsmedizin für SPÖ-Kärnten der politisch falsche Weg

Klagenfurt (SP-KTN) - Die SP-Abgeordneten im Kärntner Landtag fordern eine "Aktuelle Stunde" im Kärntner Landesparlament zum Thema "Streichung von Leistungen im Gesundheitsbereich (z. B. Sehbehelfe etc.) durch Maßnahmen der ÖVP/FPÖ Bundesregierung und deren Auswirkungen auf alle Kärntnerinnen und Kärntner". "Wenn ein Großteil der Menschen in Zukunft keine Mitfinanzierung der Sehbehelfe mehr durch die Krankenkasse erwarten kann, dann ist dies nicht zu begrüßen", begründet Klubobmann Karl Markut die Themenwahl der Sozialdemokratie und ergänzt: "Die Belastungen werden vor allem auf einen Teil der Bevölkerung verschoben. Die Fortsetzung der Tendenz der Selbstbehaltsmedizin ist aus unserer Sicht der politisch falsche Weg."

"Belastungen und Leistungseinschränkungen für kranke Menschen, die Wegbereiter in die Zweiklassenmedizin, haben mit den Maßnahmen der Bundesregierung einen klar zuzuordnenden Namen: Bundesministerin Rauch-Kallat und ihre bereitwilligen Unterstützer in ÖVP und FPÖ", sind sich die SP-Abgeordneten Karl Markut, Gebhard Arbeiter, Beate Prettner und Sieglinde Trannacher, einig.

"Die SPÖ steht als klare Alternative zu FPÖ und ÖVP für einen fairen und gleichen Zugang zur Basisversorgung und zur Spitzenmedizin für alle Menschen sowie für eine solidarische Finanzierung des Gesundheitswesens und tritt gegen die unsozialen Selbstbehalte der Bundesregierung auf", betont die Gesundheitssprecherin der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, Beate Prettner, abschließend. (Schluss)

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