AMON: SPÖ-BILDUNGSVORSCHLÄGE SIND ALTE HÜTE!

ÖVP-Bildungssprecher lobt Budget 2005 für Bildung

Wien, 16. November 2004 (ÖVP-PK) Mit einer Gratulation an Bildungsministerin Gehrer begann ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon, MBA, heute, Dienstag, seinen Debattenbeitrag zum Budgetkapitel Bildung, Wissenschaft und Kultur im Plenum des Nationalrates. "Das Budget für die Schulen, die Erwachsenenbildung und die Kultur beträgt für 2005 5,95 Milliarden Euro - das ist eine Steigerung von 1,18 Prozent und ergibt ein Plus von 69,3 Millionen Euro bzw. einer Milliarde Schillinge alter Währung, die wir für Österreichs Schulen ausgeben können. Das ist wahrlich ein schöner Erfolg", so Amon. ****

Dies gelte auch für die Personalausgaben: rund 71 Millionen Euro mehr ergeben ein Plus von 3,25 Prozent, wobei die Lohnerhöhungen noch gar nicht berücksichtigt sind. "Da von Kaputtsparen zu sprechen, ist blanker Hohn", wies Amon die Kritik der SPÖ klar zurück.

"Die SPÖ agiert in der Bildungspolitik mit den ständigen gleichen, alten Hüten", fuhr Amon fort. "Sie wollen Gleichmacherei, Einheitsbrei. Wir wollen ein differenziertes Schulsystem, das den Neigungen, Begabungen und Interessen der jungen Menschen entspricht. Die SPÖ verharrt in der Vergangenheit, wir gehen in die Zukunft."

Kritik übte Amon am Vorschlag der SPÖ im Verfassungskonvent, keinen kleineren Schulstandort als 300 Schülerinnen und Schüler zuzulassen. "Dadurch wäre jeder zweite Schulstandort von Schließung oder Zusammenlegung bedroht und schon die kleinsten Schulkinder müssten täglich pendeln. Das wird es mit uns nicht geben - die Kinder sollen das Schulangebot möglichst vor Ort haben. Daher werden wir weiter in viele kleine Schulstandorte investieren und eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen immer unter dem Licht der jeweiligen Entwicklung sehen", verwies Amon auch darauf, dass im Pflichtschulbereich heuer um 18.000 Schülerinnen und Schüler weniger zu verzeichnen sind.

Als "eklatantes Problem" bezeichnete Amon die Situation in den öffentlichen Hauptschulen im "rot regierten Wien", wo es keine ersten und zweiten Leistungsgruppen mehr gebe. "Die SPÖ forciert Gesamtschulmodelle ohne innere Differenzierung. Das führt zu einem Niveauverlust und in der Folge dazu, dass immer weniger junge Menschen in Wien eine Lehrstelle finden. Dabei ist das System der dualen Berufsaubildung in Österreich positiv verantwortlich dafür, dass wir in unserem Land im internationalen Vergleich die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit haben", erinnerte Amon die SPÖ.

Abschließend ging Amon auf die Diskussion um das neue ÖH-Wahlrecht an den Universitäten ein. "Wenn im Zuge der Neuordnung der Hochschülerschaft die ÖH-Struktur an jene der Universitäten angepasst wird, die im Jahr 2002 neugeordnet wurden, so ist das nicht undemokratisch. Die SPÖ verharrt im Strukturkonservativismus, wir richten uns auf die Herausforderungen der Zeit ein", schloss der ÖVP-Bildungssprecher.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003