Weihnachtsgeschenke unter der Test-Lupe

"Konsument" bietet in aktueller Ausgabe Orientierung im Produkt-Dschungel technischer Geräte. Wer Gutscheine schenkt, sollte einige Kriterien beachten.

Wien (OTS) - Nach den beiden letzten eher mageren Jahren, hofft
der Handel beim diesjährigen Weinachtsgeschäft zumindest auf ein leichtes Umsatzplus. Dennoch sitzt das Geld nicht allzu locker und Verbraucher achten verstärkt auf das Preis-Leistungsverhältnis, weiß der Verein für Konsumenteninformation (VKI) aus seiner Beratungstätigkeit. Für beliebte technische Geräte, vornehmlich aus der Unterhaltungselektronik und Telekommunikation, hat das Testmagazin "Konsument" deshalb Produkt-Tests durchgeführt und veröffentlicht deren Ergebnisse in der Dezember-Ausgabe, die bereits am 18. November erscheint. Erst informieren - dann kaufen, lautet die Devise der Konsumenenschützer.

DVD-Player waren noch nie so günstig wie heute, dementsprechend groß ist das Interesse in der Vorweihnachtszeit. Kann die Qualität da mithalten? 24 Geräte zwischen 60 und 230 Euro mussten sich im Praxis-und technischen Test bewähren. "Für jede Brieftasche sind 'gute' Geräte dabei", verrät Gerhard Früholz, Chefredakteur von "Konsument", schon jetzt.

Nach wie vor gefragt sind Digitalkameras. Welche Kamera für welchen Einsatzbereich geeignet ist, was die aktuellen Produkte können und kosten, ist ebenfalls im "Konsument" zu finden. Zudem gibt es auf der Homepage www.konsument.at die Ergebnisse aller bislang durchgeführten Digikameras-Tests. Denn, so der Rat der Konsumentenschützer: Wenn es nicht wirklich ein topaktuelles Modell sein muss, ist man mit einer Kamera der vorletzten Generation nicht nur preislich bestens bedient.

Das gilt ebenso für Handys. Allerdings sind viele, vor allem jüngere User, der Meinung, nichts ist so alt wie die Nachricht von gestern und die Handys vom Vormonat. Wer also eine jüngere oder technikinteressierte Klientel zu beschenken hat, findet im Dezember-"Konsument" die Testergebnisse der aktuellen Modelle, unterteilt in UMTS-Handys und Foto-Handys. Und - für konventionelle Ansprüche - jene der Exoten, die lediglich zum Telefonieren geeignet sind.

Ein italienischer Espresso in den eigenen vier Wänden - das ist der letzte Schrei. Doch die Geräte, die in großer Auswahl angeboten werden, sind zumeist recht teuer. Welche ihr Geld wert sind und mit bestem Kaffee samt feiner Crema aufwarten, hat "Konsument" herausgefunden.

Gutscheine sind ein beliebtes Weihnachts-Präsent und werden heuer, so Umfragen, noch häufiger unter dem Christbaum liegen. Der Vorteil dabei: Der Beschenkte profitiert von den Schleuderpreisen nach dem Fest. Gerhard Früholz rät, auf alle Fälle auf das Ablaufdatum zu achten - zu knapp sollte die Gültigkeitsfrist nicht bemessen sein. Gutscheine, oder auch Gutschriften, die unbefristet ausgestellt werden, bleiben 30 Jahre gültig.

Aber: Ein Gutschein ist ein zinsenloses Darlehen, das der Schenkende dem Unternehmer gewährt. Bei geringeren Beträgen ist das eine Lappalie, bei Gaben der gehobenen Preisklasse kann der Zinsverlust schmerzen. "Hier empfiehlt sich der Kauf auf Probe, etwa bei Schmuck oder Einrichtungsgegenständen", rät Früholz. Die Ware wird nach Hause genommen, der Kaufpreis kommt auf ein Depot. Finden Stehlampe oder Brillantring keinen Anklang, bekommt man das Geld retour.

Alle Jahre wieder auch die Frage nach der Möglichkeit des Umtauschens einer Ware. Früholz beantwortet sie kurz und knapp:
"Recht darauf hat man keines, aber die meisten Händler verhalten sich da kulant. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich jedoch die Umtausch-Zusage auf der Rechnung schriftlich bestätigen lassen."

SERVICE: Die Dezember-Ausgabe von "Konsument", die zudem einen Ethiktest über bekannte Spielzeughersteller enthält, ist ab 18. November in Trafiken und beim VKI um 4 Euro erhältlich. Alle Testergebnisse präsentiert auch die Onlineversion unter www.konsument.at.

Rückfragen & Kontakt:

Testmagazin "Konsument"
Gerhard Früholz
Chefredakteur
Tel.: 01/588 77 - 229

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