Kroiher zu SMS-Ticket: Wiener Linien blockieren Fortschritt

Teure SMS-Tickets verhindern Umstieg von herkömmlichen Fahrscheinen

Wien, 16.11.2004 - "Eine Errungenschaft wie das papierlose Öffi-Ticket via SMS kann nur im 'Roten Wien' vermurkst werden", kritisiert Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Ausgerechnet das neue Produkt 'SMS-Ticket' zur teuersten aller Fahrschein-Varianten zu machen ist eine absolute Schwachsinns-Idee."

Die Junge ÖVP Wien fordert nun eine Anpassung des Tarifs für die SMS-Tickets. "Ein SMS-Ticket sollte soviel wie ein normales Ticket kosten - abzüglich der vom Kunden zu tragenden SMS-Gebühren. Es wird ja auch beim Papier-Ticket kein Aufpreis für Papier- und Druckkosten verlangt", so Kroiher. Argumente, das SMS-Ticket würde durch seine 90 Minuten Geltung eine Mehrleistung darstellen, lässt die JVP Wien nicht gelten. "Wer braucht schon einen 90-Minuten-Fahrschein? Wenn man bedenkt, dass in dieser Zeit nur in den seltensten Fällen 2 Einzelfahrscheine verbraucht werden, ist das eine absolut unnötige Einführung. Den Vogel schießen die Wiener Linien aber mit dem Ganztags-SMS-Ticket ab, das - schon ohne SMS-Gebühren - gleich um 40 Cent mehr kostet als die Papierversion", kritisiert Kroiher.

Von den Wiener Linien und der SP-Stadtregierung fordert die JVP Wien nun eine rasche Korrektur der überhöhten Tarife. "Es wird Zeit, dass im 'Roten Wien' nicht jeder Fortschritt und jede technische Neuerung durch überhöhte Tarife und die Rathaus-Bürokratie blockiert wird", so Kroiher abschließend.

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