Blecha: Durch neue Belastungen werden Pensionisten in Armut gedrängt!

Ausgleichzulagen-Richtsatz erhöhen!

Wien (SK) "Die exorbitant gestiegenen Kosten fürs Heizen, teurerer Strom, gestiegene Mieten, Verteuerungen für Brot und Gebäck und dann noch höhere Rezeptgebühren, höhere Krankenversicherungsbeiträge, höhere Krankenhausbeiträge, gestrichene Brillenzuschüsse und dann noch eine Pensionsanpassung weit unter der Teuerung, das alles drängt viele Pensionisten in die Armut", sagte heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, bei der Landeskonferenz des PVÖ in Salzburg. ****

Blecha forderte eine zusätzliche Anhebung des Ausgleichzulagen-Richtsatzes. Dieser beträgt derzeit 653,19 Euro für Alleinstehende und liegt demnach unter der Armutsgrenze. Der AZ-Richtsatz soll im kommenden Jahr nur um 1,5 Prozent erhöht werden. Für Blecha "zu wenig!"

Nach wie vor drängt der Pensionistenverband auf eine stärkere Anhebung der Pensionen als die vorgeschlagenen 10,30 Euro. "Das deckt bei weitem nicht die gestiegenen Lebenserhaltungskosten und die neuen Belastungen ab, die Pensionen werden Jahr für Jahr gekürzt", kritisierte Blecha und erinnerte die Regierung an ihr Versprechen, "die Pensionen Wert zu sichern". Blecha zeigte auf, dass dies möglich ist: § 299 des ASVG besagt, sollte die Pensionsanpassung die Teuerung nicht abdecken, ein sogenannter Wertausgleich gewährt werden kann. "Und diesen Wertausgleich fordern wir ein!", so Blecha abschließend. (Schluss) wf/mp

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