Träger des Alternativen Nobelpreises Dr. Abouleish stellt Gegenwelt zu islamischem Fundamentalismus vor

Diskussionsveranstaltung mit Franz Küberl, Manfred Reichl, Heidegunde Senger-Weiss und Heinz Nußbaumer - Mittwoch, 17. November 2004, 18.30 Uhr, Haus der Industrie

Wien (OTS) - "Brücke zwischen Okzident und Orient - Weltwirtschaft als Kulturimpuls, gezeigt am Modell SEKEM, Ägypten" ist der Titel eines Diskussionsabends, der am Mittwoch, dem 17. November 2004, um 18.30 Uhr im Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien, stattfindet. Veranstalter sind Austria perspektiv - Ein Institut der österreichischen Wirtschaft und CSR Austria in Kooperation mit der Industriellenvereinigung und dem Lions Club Österreich.

Ibrahim Abouleish, 1937 in Mashtul im Nildelta geboren, absolvierte in Graz ein Doppelstudium (Technische Chemie, Medizin, auch Philosophie). Nach einer erfolgreichen Berufslaufbahn in Österreich (Forschungsleiter und Geschäftsführer in der pharmazeutischen Industrie) kehrte Dr. Abouleish 1977 mit seiner Familie nach Ägypten zurück und begann mit dem Ankauf von 70 Hektar Wüste nordöstlich von Heliopolis seine Vision zu verwirklichen: eine blühende Oase zu schaffen - die SEKEM-Gemeinschaft, die biologisch-dynamische Landwirtschaft auf ganzheitlicher Basis betreibt. Heute arbeiten im Rahmen des SEKEM-Projekts 2000 Menschen in sechs Bereichen: Gemüseanbau, Baumwollfelder, Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Textilindustrie und Heilmittelherstellung. Die erwirtschafteten Gewinne werden nach Rückstellung einer Altersversorgung überwiegend in Bildung und Kultur investiert (siehe: www.sekem.com). 2003 war Ibrahim Abouleish Preisträger der Schweizer Schwab Foundation und erhielt gemeinsam mit der SEKEM-Gruppe den Alternativen Nobelpreis. Mit SEKEM ist eine Gegenwelt zum wachsenden islamischen Fundamentalismus entstanden, es gehen von dort wirtschaftliche, soziale und kulturelle Erneuerungsimpulse für Ägypten und für die Welt aus.

Anmeldungen zur Veranstaltung unter der Wiener Telefonnummer 5030050 oder via eMail an office@austriaperspektiv.at . Informationen unter www.austriaperspektiv.at .

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