Seebühne: Ambrozy stellt Bedingungen für Nachtragsvoranschlag-Zustimmung

Umfassende Rechnungslegung und strategischer Spielplan verlangt

Klagenfurt(SP-KTN) - Der Kärntner SP-Vorsitzende, LHStv. Peter Ambrozy, hat am Dienstag die Zustimmung seiner Partei zum Nachtragsvoranschlag 2004 von einer Reihe von Bedingungen abhängig gemacht. Dazu zählten vor allem eine umfassende Rechnungslegung der Klagenfurter Seebühne. Darüber hinaus verlangt Ambrozy die Erstellung eines strategischen Spielplans sowie eine gremiale Beschlussfassung bei grundsätzlichen personellen und wirtschaftlichen Entscheidungen.

Der Kärntner SPÖ-Chef wandte sich abermals entschieden gegen den Plan, Stadttheater und Wörthersee-Bühne in einer Kulturholding zusammenzufassen. "Wir brauchen keine Kulturholding, sondern endlich Aufrichtigkeit in der Frage, was wir aufwenden müssen, um die Bühne ordentlich zu bespielen", meinte der SPÖ-Chef. "Die Seebühne ist ein Sanierungsfall - künstlerisch und wirtschaftlich, wir sollten uns darauf konzentrieren, das zu reparieren und das Stadttheater in Ruhe arbeiten lassen."

Ambrozy nannte eine professionelle und künstlerisch wertvolle Führung als Voraussetzung für die grundsätzliche Zustimmung der SPÖ zur Seebühne. Für die kommende Saison gelte es, "das bestmögliche Ergebnis" zu erreichen. Jedenfalls müsse verhindert werden, dass "Napoleon" zu einem weiteren "Waterloo" für die Seebühne werde. (Schluss)

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