ORF-Präsentation des neuen Schwarzenberger-Films "Meine schöne Tochter"

TV-Premiere mit Erwin Steinhauer, Phillippa Galli, Marianne Mendt, Julia Stemberger und Lotte Tobisch am 24. November in ORF 2

Wien (OTS) - Ein Abend der Premieren war die ORF-Präsentation des neuen Films von Ulli und Xaver Schwarzenberger in der Filmstadt Wien, zu der gestern, am Montag, dem 15. November 2004, ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik und MR Film-Produzent Kurt Mrkwicka sen. geladen hatten. "Meine schöne Tochter" heißt das berührende Familiendrama, das das Schicksal einer jungen Frau schildert, die an der Krankheit Frozen Development leidet - einer Entwicklungsstörung, bei der der Körper sich weiterentwickelt, der Geist jedoch nicht. ORF-Premiere feiert der Film am Mittwoch, dem 24. November, um 20.15 Uhr in ORF 2. Die 19-jährige Wienerin Phillippa Galli ist Xaver Schwarzenbergers Neuentdeckung und Erwin Steinhauers "schöne Tochter", die damit ihre erste Filmhauptrolle spielte. Eine weitere Premiere feierte auch "Filmpapa" Steinhauer, denn er trat zum ersten Mal als Musiker vor der Kamera auf. In der Rolle eines Heurigensängers gibt der Publikumsliebling sowohl Wiener Lieder als auch italienische Schlager und Country-Songs zum Besten und spielt selbst Gitarre dazu. Hochkarätig ist auch die weitere Besetzung mit Marianne Mendt, die ebenfalls Musikalisches von sich gibt, Julia Stemberger und Ex-Opernballchefin Lotte Tobisch, die nach vielen Jahren Pause aus Freundschaft zum Regisseur wieder vor die Filmkamera trat.

"Solche Geschichten sind nicht mehr so dicht gesät"

"Nach zwei erfolgreichen Komödien (Anm. "Dinner for Two", "Zuckeroma") liefern Ulli und Xaver Schwarzenberger uns diesmal eine ganz andere, sehr ernste und berührende Geschichte mit Anklängen an Verdis 'Rigoletto'", kündigte ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik das neue Werk des österreichischen Filmemacherduos an. "Ich gratuliere dem Regisseur zur Zusammenführung dieses großartigen Ensembles. Besonders freut es mich aber, dass es dem ORF gelungen ist, mit diesem sehr österreichischen Film einmal mehr die Kultur unseres Landes zu exportieren", betonte Scolik die Koproduktion mit dem NDR, der erst während der Dreharbeiten des Films für das Projekt gewonnen werden konnte. Auch ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis unterstrich, dass "Meine schöne Tochter" zwar in Sprache und Wesensart eine sehr wienerische, aber dennoch eine sehr universelle Geschichte für ein deutsches Millionenpublikum sei.
Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger bedankte sich bei den Premierengästen für die erhofften Reaktionen auf den Film. "Bei einer Komödie ist viel leichter zu beurteilen, ob sie funktioniert. Das ist hier nicht der Fall, aber auch ein Schweigen kann viel sagen." Weiters dankte Schwarzenberger dem ORF für den Mut, den Film zu realisieren. "Solche Geschichten sind heutzutage ja nicht mehr so dicht gesät." Produzent Kurt Mrkwicka bezeichnete die Zusammenarbeit mit Xaver Schwarzenberger als "eine glückliche Fügung. Er ist ein Profi durch und durch: Er weiß alles präzise, plant alles präzise vor, liefert alles präzise nach Drehbuch ab."

Bewegender Abend für die Schauspieler

Nicht nur für das Premierenpublikum, sondern auch für die Schauspieler selbst - neben Phillippa Galli und Erwin Steinhauer waren auch Marianne Mendt, Julia Stemberger, Lotte Tobisch, Petra Morzé, Dorothea Parton, Nora Heschl und Steinhauer-Filius Matthias Stein gekommen - war die Filmpräsentation von "Meine schöne Tochter" ein bewegendes Erlebnis, denn auch sie hatten den Film vorab nicht gesehen. Hauptprotagonistin Phillippa Galli zeigte sich ganz offen berührt und auch aufgewühlt: "Es war irgendwie eigenartig, nach mehreren Monaten Distanz zum Projekt den fertigen Film zu sehen. Ich kann jetzt noch nicht so viel dazu sagen und muss auch erst in Ruhe über meine Leistung nachdenken. Das Wort zufrieden mag ich zwar nicht so gerne, aber ich glaube, dass wir das Beste rausgeholt haben. Ich mag den Film und mich selbst darin. Xaver Schwarzenberger hat mich großartig geführt", streut Galli dem Regiemeister Rosen. Rosen bekommt auch sie selbst von allen Seiten, so auch von Filmvater Erwin Steinhauer: "Eine großartige Schauspielerin mit Zukunft - kein Wunder, sie ist auch die Tochter zweier großartiger Schauspieler", erzählt Steinhauer. "Beim Spielen hab ich sie immer als mein Kind angesehen, meine schöne Tochter."

Zum Inhalt des Films:

Blutjung und bildschön: Das ist Gilda, die Tochter des Heurigensängers Charli Weiz. Doch im voll entwickelten, fraulichen Körper der 17-Jährigen steckt der Geist eines Kindes. Schuld daran ist ein Trauma, ausgelöst durch den Unfalltod ihrer Mutter, den Gilda als Neunjährige verursacht hat. Charli schottet seine Tochter seither von der Außenwelt ab - mit fatalen Folgen. Denn als Gilda sich verliebt, nimmt eine dramatische Entwicklung ihren Lauf.

Mehr Informationen zu "Meine schöne Tochter" sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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