Neubesetzungen in der Justizverwaltung

Wien (OTS) Der Vizepräsident des Obersten Gerichtshofes Dr. Horst Schlosser tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2004 in den dauernden Ruhestand. Dr. Schlosser ist seit 22 Jahren beim Obersten Gerichtshof ernannt, seit neun Jahren ist er Vorsitzender eines zivilen Rechtsmittelsenates. Zum Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes wurde er vor fünf Jahren ernannt. Als seine Nachfolgerin schlägt die Bundesministerin für Justiz Maga. Karin Miklautsch dem Bundespräsidenten die Senatspräsidentin des Obersten Gerichtshofes Dr. Birgit Langer vor. Dr. Langer wird die erste Frau sein, die in diese Funktion berufen wird.

Ebenso tritt der Präsident des Oberlandesgerichtes Linz Dr. Helmut Hubner, der die Justizverwaltung in den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg leitet, mit Ablauf dieses Jahres in den dauernden Ruhestand. Dr. Helmut Hubner ist seit 27 Jahren beim Oberlandesgericht Linz ernannt, seit April 1997 in der Funktion des Präsidenten. Auf Vorschlag der Bundesministerin für Justiz soll ihm ab 1. Jänner 2005 der bisherige Vizepräsident des Oberlandesgerichtes Linz Dr. Alois Jung nachfolgen.

Gleichfalls wird der am längsten, nämlich seit 1. Jänner 1995, als Präsident eines Oberlandesgerichtes ernannte Dr. Hansjörg Rück, Präsident des Oberlandesgerichtes Innsbruck, mit Ablauf des 31. Dezember 2004 in den Ruhestand treten. Als seinen Nachfolger hat die Bundesministerin für Justiz Maga. Karin Miklautsch dem Bundespräsidenten den bisherigen Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Linz Dr. Walter Pilgermair, der aus Tirol stammt, vorgeschlagen.

Schließlich tritt auch der Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen Wien Dr. Günter Woratsch, der seit 15 Jahren diese Funktion ausübt und damit der derzeit am längsten amtierende Landesgerichtspräsident ist, mit Ablauf dieses Jahres in den Ruhestand. Ihm soll auf Vorschlag der Bundesministerin für Justiz die bisherige Vizepräsidentin Dr. Ulrike Psenner nachfolgen. Sie wird die zweite Frau als Präsidentin eines Landesgerichtes (nach der Präsidentin des Landesgerichtes Innsbruck) sein.

Bundesministerin Miklautsch hat den Bundespräsident über ihre Vorschläge informiert.

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