Scheuch: ÖGB macht statt der SPÖ Oppositionspolitik

FPÖ fordert überparteiliche Interessensvertretung statt interessenspolitischer Funktionärswerbung

Wien (FPD) - "Die ORF-Pressestunde hat wieder einmal eindeutig gezeigt, wer in der SPÖ die Fäden in der Hand hat. ÖGB-Präsident Verzetnitsch scheint die Negativperformance von Gusenbauer & Co nicht mehr mit ansehen zu können und übernimmt daher selbst mehr und mehr sozialistische Oppositionspolitik. Mit einer überparteilichen Interessensvertretung hat diese sozialistisch gefärbte Meinungsmache des ÖGB nichts mehr zu tun", kritisierte FPÖ-Generalsekretär Scheuch die Aussagen von Verzetnitsch in der ORF-Pressestunde. ****

"Die Fernsehwerbung des ÖGB ist so stark parteipolitisch orientiert, dass sich der ORF sogar weigert, sie auszustrahlen. Statt Gelder auf diese Art zu verschwenden, sollte der ÖGB mehr Mittel in die Weiterbildung stecken und zum Beispiel in Form eines Bildungsschecks an die Arbeitnehmer zurückgeben", meinte Scheuch. In Zeiten wie diesen wäre der ÖGB gut beraten, für seine Mitglieder zu arbeiten -und nicht für rote Gewerkschaftsbonzen!

"Schon zu Zeiten der rot-schwarzen Koalition in den letzten Jahrzehnten war der ÖGB vorrangig darauf bedacht, Privilegien für die eigenen Spitzenfunktionäre zu erhalten, statt eine vorausblickende Interessensvertretung zu sein" erinnerte der freiheitliche Generalsekretär. Die hart arbeitende Bevölkerung habe kein Verständnis mehr für eitle Selbstdarstellung der Gewerkschaftsspitzen. Es sei notwendig, dass der ÖGB wieder auf einen konstruktiven Kurs zurückkehre und sich nicht vom Chaos innerhalb der SPÖ anstecken lasse - obwohl diese Abgrenzung mit einem SPÖ-Abgeordneten an der Spitze des ÖGB sicherlich schwierig wäre.

Die Pensionsharmonisierung mit der Schwerarbeiterregelung und die bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten hätte zum Beispiel gezeigt, dass die FPÖ viele Forderungen der Arbeitnehmer aufgegriffen und durchgesetzt habe. Bemerkenswert erscheine laut Scheuch auch Verzetnitschs Eingeständnis, dass Abschläge bei Korridorpensionen vernünftig seien - also wenn Arbeitnehmer früher in Pension gehen wollten.

"In Zeiten von Restrukturierungen und internationalem Wettbewerb bleibt kein Platz mehr für parteipolitische Verunsicherungsaktionen. Ich fordere Herrn Verzetnitsch auf, sich von 30 Jahre alten Ideen zu lösen und nicht leistungsorientiertes Wirtschaften bestrafen zu wollen, sondern mit uns gemeinsam an einer gesunden und konkurrenzfähigen österreichischen Wirtschaft im Sinne unserer Arbeitnehmer zu arbeiten", bemerkte Uwe Scheuch abschließend gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst.

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