ÖGB-Bachner: ÖGB informiert ÖsterreichInnen über ungerechte Harmonisierung

Montag, 15. November, österreichweiter ÖGB-Informationstag zur Pensionsharmonisierung

Wien (ÖGB). "Wie wollen die Menschen in ganz Österreich über die dramatischen Auswirkungen dieser sogenannten Pensionsharmonisierung informieren", kündigt die Leitende Sekretärin des ÖGB, Roswitha Bachner, den österreichweiten Informationstag des ÖGB am Montag, dem 15. November an. In allen Bundesländern werden Veranstaltungen wie Flugblattverteilaktionen, Pressekonferenzen und Diskussionsveranstaltungen stattfinden, darunter allein in Wien an 21 Standorten. Insgesamt werden 500.000 Flugblätter verteilt.++++

"Wir möchten den Menschen vor Augen führen, welches Ausmaß die soziale Härte dieser sogenannten Reform hat. Durch diese angebliche Reform und eine Harmonisierung, die diesen Namen nicht verdient, werden viele Menschen in ihrer Existenz bedroht. Die Österreicherinnen und Österreicher sollen wissen, wer dafür verantwortlich ist", sagt Roswitha Bachner.

In Wien werden der ÖGB und die Gewerkschaften an Standorten wie Karlsplatz, Schottentor, Schwedenplatz, Praterstern oder Westbahnhof bereits um 6.00 Uhr Informationsmaterial verteilen. In den Bundesländern werden nicht nur am 15. November, sondern auch in den folgenden Tagen bis zur Parlamentsabstimmung Aktionen zur Pensionsharmonisierung stattfinden. So werden zum Beispiel in Vorarlberg Flugblätter in Zügen, in Großsiedlungen, in Betrieben und an zentralen Plätzen in den Städten Bludenz, Feldkirch, Dornbirn und Bregenz verteilt. In den Städten wird zudem mit großen Würfeln (Motto: "Die Würfel sind noch nicht gefallen") als Blickfang geworben. In Tirol werden am Hauptbahnhof sowie am Westbahnhof Innsbruck Flugblätter sowie kleine Brötchen in Papiersäcken verteilt, in denen eine Karte des ÖGB Tirol mit der Aufschrift "Dank Regierung gibt's in der Pension nur mehr kleine Brötchen" steckt.

"Am 18. November werden die österreichischen ParlamentarierInnen über das Schicksal vieler Menschen in Österreich abstimmen - die ÖsterreicherInnen sollen darüber Bescheid wissen", so Bachner abschließend. (bm)

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