Vladyka: Endlich einheitliche Regelung für Sozialbetreuungsberufe

Weitere Verbesserungen müssen raschest folgen

St. Pölten (SPI) - "Welchen enorm wichtigen Stellenwert die Sozialbetreuungsberufe in unserer Gesellschaft haben, braucht man nicht erst extra zu betonen. Die demographische Entwicklung der kommenden Jahrzehnte wird den Bedarf an qualifizierter Pflege noch weiter steigen lassen - Maßnahmen zu einer entsprechenden Regelung der Ausbildung und der Berufsbilder in den Sozialpflegeberufen sind daher absolut notwendig, ja schon längst überfällig", begrüßt die Sozialsprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, den Regierungsbeschluss einer 15a Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über die Sozialbetreuungsberufe. "Diese Vereinbarung, die wir selbstverständlich befürworten, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf dem Weg einer Verbesserung der Gesundheits-Pflege- und Sozialberufe noch weiterer Reformbedarf besteht. Nach wie vor nicht erfolgt ist eine Übernahme in das Regelschulwesen und die Überführung der MTD- und Hebammenakademie und der höheren Fortbildung in der Pflege in den Fachhochschulbereich. Jungen Menschen, die sich für einen derartig verantwortungsvollen Beruf entscheiden, müssen in jeder nur möglichen Form unterstützt werden, natürlich auch indem eine entsprechend attraktive Ausbildung geboten wird", so Vladyka weiter.****

Die vorliegende 15a Vereinbarung beendet die derzeit unbefriedigende Situation zum Teil, indem einheitliche Grundsätze bei der Ausbildung und den Tätigkeitsbereichen der Sozialbetreuungsberufe festgelegt werden. Zielsetzung der Vereinbarung ist die Schaffung eines modularen Ausbildungssystems, einheitlicher Qualitäts- und Ausbildungsstandards, einheitlicher Berufsanerkennung und Durchlässigkeit zwischen den Berufsgruppen sowie weitgehende Harmonisierung der Berufsbilder und -bezeichungen und die Beseitigung von Doppelgleisigkeiten im Bereich der Sozialbetreuungsberufe. "Die nun von der Landesregierung beschlossene 15a Vereinbarung stellt einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar. Unsere Forderungen nach Übernahme in das Regelschulwesen und eine weitere Verbesserung der Ausbildung im Interesse aller ist aber nach wie vor zu erfüllen. Wir müssen raschest dem Bedarf Rechnung tragen", fordert Vladyka.
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