Handel: Untere Einkommensgruppen bis zu 2,3 Prozent Gehaltserhöhung

Paritätische Stelle als Basis für echte nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen

Wien (GPA/ÖGB) - Der gestern erzielte Kollektivvertragsabschluss
im Handel von durchschnittlich 2,15 Prozent bedeutet für die unteren Einkommensbereiche durch den Fixbetrag von 25 Euro und die Aufrundung auf volle Euro eine Erhöhung von bis zu 2,3 Prozent. ++++

"Gerade im Handel ist stärkere Berücksichtigung unterer Einkommensgruppen aufgrund der Beschäftigtenstruktur enorm wichtig", so der GPA-Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf.

Als "wichtigen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnete Wolf die Einrichtung einer von den Kollektivvertragspartnern paritätisch besetzten Stelle zu den Arbeitsbedingungen im Handel. "Mit diesem Schritt hat nun auch die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitgeber im Handel klar gemacht, dass die Arbeitsbedingungen im Handel ein Thema sind, das konkrete Schritte erforderlich macht. Wir werden dafür sorgen, dass sich diese Stelle rasch und effizient der bestehenden Problemlagen annimmt und Ergebnisse erzielt", so Wolf abschließend.

ÖGB, 12. November 2004 Nr. 735

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