122. AKNÖ-Vollversammlung: Starke Interessenvertretung gefordert (2)

Budgetvoranschlag 2005 einstimmig angenommen

Wien (AKNÖ) - Neben den arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Forderungen stand in der 122. Vollversammlung der Niederösterreichischen Arbeiterkammer auch das Budget 2005 zur Diskussion. AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth präsentierte den umfangreichen Voranschlag, der von den niederösterreichischen ArbeitnehmervertreterInnen einstimmig angenommen wurde.****

Für 2005 sieht der Voranschlag einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 45.060.000 Millionen Euro vor. Der überwältigende Teil, 43.300.000 kommt dabei aus der AK-Umlage. Diese wird sich im Vergleich zum Voranschlag um 4 % steigern. AKNÖ-Direktor Guth wies aber in seiner Rede darauf hin, dass dem geringen Steigen der AK-Umlage eine verstärkte Nachfrage nach den Leistungen der AKNÖ gegenübersteht:
"Die Lage am Arbeitsmarkt zeigt sich auch in der Mitgliederstruktur der AKNÖ, immer mehr Mitglieder zahlen keine Umlage, weil sie zum Beispiel arbeitslos oder in Karenz sind." So ist in den vergangenen 12 Monaten die Zahl jener, die zwar AK-zugehörig sind, aber keine Kammerumlage leisten, um 4,3 Prozent auf schon 57.770 Personen angestiegen.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Detailaufschlüsselungen des Voranschlages. So sind bereits 52 % des gesamten AKNÖ-Budgets für Leistungen in arbeits- und sozialrechtlichen Beratungen und Vertretungen vorgesehen. Weitere 13, 8 Prozent fließen in den Konsumentenschutz, in die Wirtschaftspolitik und die Steuerberatung. Für den Bildungsbereich sind 10,3 % der Aufwendungen vorgesehen. Für die Informationsbroschüren und Nachschlagewerke und die Internetangebote sind 8,7 % veranschlagt. "Insgesamt zeigt der Voranschlag, dass wir noch mehr für die Menschen leisten, das hat auch unser Programm AK plus möglich gemacht, das wir erfolgreich durchführen." 11 Millionen Euro sind in Niederösterreich bereits durch interne Rationalisierungen, Einsparungen und Umschichtungen erzielt worden. "AK plus zeigt eindrucksvoll, was man mit den anvertrauten Mitteln positiv bewegen kann", führte der Direktor Leistungen wie die Bildungsinitiativen, den Bildungsbonus, den Konsumentenrechtsschutz und die Arbeitnehmerveranlagungen an. Nach der detaillierten Berichtslegung wurde der Budgetvoranschlag der AKNÖ von allen Kammerrätinnen und Kammerräten einstimmig angenommen.

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