Broukal: Gehrer will KritikerInnen mundtot machen, anstatt bei Grasser um Geld zu kämpfen

Wien (SK) "Gehrers Vorgänger hätten noch gewusst, warum die ÖH eine Bundesvertretung braucht. So wurde im ÖH-Gesetz 1946 (ÖVP-Unterrichtsminister) eine bundesweite Vertretung der Studierenden vorgesehen, weil die Studierenden nicht nur an die Universität Ansprüche hätten, sondern auch an die Gesellschaft", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Ich glaube nicht, dass Gehrer dies nicht sieht, ich glaube, dass Gehrer es einfach nicht will. Es ist ja vermutlich für sie auch einfacher, ihre ÖH-KritikerInnen mundtot zu machen, als sich bei Finanzminister Grasser dafür einzusetzen, dass endlich genug Geld für die Unis da ist", so Broukal. ****

"Im UG 2002 hat man die Mitbestimmungsrechte der Studierenden an den einzelnen Universitäten auf ein Mindestmaß zurückgestutzt", so Broukal. Nun damit zu argumentieren, man wolle die Studierendenvertretung an den einzelnen Universitäten stärken, sei daher "ein unverfrorener Akt der Scheinheiligkeit". Wolle man die Studierendenvertretung wirklich stärken, wäre eine umfassende Änderung des Universitätsgesetzes notwendig. (Schluss) cs/mp

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