SP-Klicka: "Trotz enger Rahmenbedingungen mehr Geld für das Wiener Gesundheitssystem!"

Verwunderung über FPÖ-Freude über Leistungseinschränkungen für Menschen

Wien (SPW-K) - "Die Wiener FPÖ weiß sehr wohl, dass es ein zentrales Anliegen der Wiener Stadtregierung ist, die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung der Wiener Bevölkerung unabhängig vom Einkommen sicherzustellen", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Gemeinderatsausschusses für Gesundheit und Soziales, Marianne Klicka, auf Aussagen der FPÖ. "Und da ist sichergestellt, dass es trotz enger Rahmenbedingungen mehr Geld für das Wiener Gesundheitssystem gibt." ****

So stelle die Stadt Wien im Budget 2005 für alle städtischen und privaten Einrichtungen insgesamt 1,26 Milliarden Euro zur Verfügung, so Klicka weiter. "Das ist eine Steigerung von knapp 2 Prozent." Offenbar sei an der FPÖ auch die Arbeit der Geriatriekommission spurlos vorüber gegangen, "die gemeinsam neue Schwerpunkte im Pflege-und Geriatriebereich erarbeitet hat." In Kooperation mit Privaten und Förderungen der Stadt seien auch neue Einrichtungen wie das Haus der Barmherzigkeit in Ottakring und ein geriatrisches Krankenhaus in Kagran im Entstehen. Eine wichtige Einrichtung sei bereits mit dem neuen Geriatriezentrum Floridsdorf entstanden.

"Wenn sich der Wiener FP-Chef Strache jetzt über den angeblichen Erfolg bei der Gesundheitsreform des Bundes freut, muss man klar festhalten: Er freut sich über die Einschränkung von Leistungen für die Menschen", so Klicka. Konkret "begrüße" Strache Leistungseinschränkungen der Krankenkassen, die Erhöhung der Rezeptgebühr und den Wegfall der vorgesehenen Vergünstigung der Rezeptgebühr für Generika.

"Es ist unfassbar, dass die FPÖ, die sich seit gestern über Leistungseinschränkungen für die Menschen freut, jetzt versucht, die Wiener Gesundheitspolitik schlecht zu machen", schloss Klicka. (Schluss)

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