Industrie unterstützt Vorschlag für EU-Dienstleistungsrichtlinie

Stv. Generalsekretär Koren: Umsetzung erleichtert Erreichung der Lissabon-Ziele

Wien (PDI) - Die Europäische Kommission hat Anfang des Jahres
einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, der endlich einen echten europäischen Dienstleistungsbinnenmarkt schaffen könnte. Mit der Etablierung des Herkunftslandprinzips wird jenes enorme Potenzial für Wachstum und Entwicklung geweckt, das momentan zu einem großen Teil brach liegt. Die Industriellenvereinigung unterstützt den Vorschlag der Europäischen Kommission, erklärte der Stv. Generalsekretär Ing. Mag. Peter Koren: "Gerade die Lissabon-Ziele werden durch mehr Wettbewerb im Dienstleistungssektor unterstützt, da damit eine Verbesserung des Dienstleistungsangebotes, Kostenvorteile für Bürger und Unternehmen sowie positive Wachstumseffekte einher gehen."

Herkunftslandprinzip ist Chance für Österreich

Entgegen anderslautender Stimmen gab es beim Hearing im Europäischen Parlament gestern zahlreiche Äußerungen, die die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen klar untermauerten. Eine Niederländische Studie (CPB, Niederländisches Büro für wirtschaftliche Politikanalyse) geht von einer Steigerung des Handels von 15-30%, von Investitionen zwischen 20-35% und einer Steigerung des Wirtschaftswachstums um 1% aus.
"Wir hoffen, dass Österreichs Vertreter deshalb im Europäischen Parlament und im Rat sich für den Entwurf zur Dienstleistungsrichtlinie - und damit für mehr Wettbewerb und Wachstumschancen - aussprechen, denn insgesamt ist die Einführung des Herkunftslandprinzips eine große Chance für Österreich", betonte Koren.

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