Forum Mobilkommunikation präsentiert "Junge Perspektiven für mobile Kommunikation 2004"

FMK-Roitner: Mobile Kommunikationstechnologien haben hohes Potential für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Wien (OTS) - Im Rahmen der bereits zum dritten Mal stattfindenden FMK-Enquete "Junge Perspektiven für mobile Kommunikation", bei der Studierende österreichischer Telekom-Fachhochschulen innovative Projekte präsentierten, unterstrich der Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und FMK-Vorstandssprecher Dr. Lothar Roitner nachdrücklich das vielfältige Potential mobiler Kommunikationstechnologien für Wirtschaft und Arbeitsmarkt: "Die Nachfrage nach Telekommunikationsspezialisten - besonders in den Bereichen Software und User-Applikationen - steigt wieder. Die Telekom-Fachhochschulen leisten dabei einen wichtigen Beitrag, dass Unternehmen auf gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen können." In Österreich bedürfe es aber weiterer Anstrengungen, auch um das Potential der mobilen Zukunftstechnolgien noch besser ausschöpfen zu können - vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung. Dazu Roitner: "Finnland und Schweden sind in Europa bei Informations- und Kommunikationstechnologien führend und zeigen die Richtung vor. In beiden Ländern beträgt der F&E-Anteil am Bruttoinlandsprodukt 3,4 bzw. 4,3 %. In Österreich betrug dieser Wert 2003 lediglich 2,2 %, damit verfehlt Österreich auch deutlich die 3 %-Marke, die die Europäische Union laut Lissabon-Zielen bis 2010 erreichen wollte". Die im aktuellen Bericht der "Hochrangigen Sachverständigengruppe" zur "Lissabon-Strategie" unter Vorsitz von Wim Kok formulierte Forderung, "vollen Nutzen aus den Informations- und Kommunikationstechnologien zu ziehen", und zwar insbesondere auch durch "drahtlose Netze (3G)", sei in diesem Licht vehement zu unterstützen, Roitner abschließend.

FachhochschulstudentInnen präsentieren Projekte aus dem Telekom-Bereich

Im Rahmen der FMK-Enquete im Siemens Forum präsentierten in Anwesenheit der Telekom-SprecherInnen Mag. Karin Hakl (ÖVP), Klaus Wittauer (FPÖ), Kai Jan Krainer (SPÖ) und Dr. Gabriela Moser (Die Grünen) Studierende von fünf österreichischen Telekom-Fachhochschulen zukunftsweisende Projekte. Die FH Technikum Wien stellte ihr "Short Message Timetable Service" vor, dass es StudentInnen ermöglicht, via SMS den aktuellen Stundenplan abzurufen. Binnen Sekunden erhält man dabei Informationen darüber, welche Vorlesung am Technikum Wien in welchem Hörsaal von welchem Vortragenden gehalten wird. Die FH Burgenland präsentierte ihr elektronisches Fahrtenbuch FB 4000, eine moderne Softwarelösung zur Aufzeichnung und Auswertung von Fahrdaten. Zusätzlich wurde dabei auch ein Alarmsteuerungs- und Ortungssystem auf Basis der SMS-Technologie implementiert. Die FH St. Pölten entwickelte eine innovative und kostengünstige Funkschnittstelle mit hoher Lebensdauer und Reichweite (Wireless Transponder System), mit der im internationalen Warentransport warenspezifische Informationen wie etwa Temperatur oder Luftfeuchtigkeit jederzeit abgerufen werden können. Von der FH Hagenberg wurde "Space Race", ein location based Multi User Game vorgestellt, in dem mehrere Spieler via Handy innerhalb einer vorgegebenen Zeit im Weltall möglichst viele virtuelle Kristalle finden müssen. Abschließend berichtete die FH Salzburg über ihre Erfolge im Entdecken von Sicherheitslücken in Bluetooth-fähigen Mobiltelefonen. Unmittelbar nach Abschluss der Präsentationen hatte das Publikum mittels SMS-Voting die Gelegenheit, jenes Projekt auszuwählen, das ihm am besten gefiel, wobei hier die FH Hagenberg als klarer Sieger hervorging.

Weitere Informationen zu den FH-Projektpräsentationen und das genaue Ergebnis des SMS-Votings sind unter www.fmk.at im Bereich Medieninformationen abrufbar.

Forum Mobilkommunikation

Das Forum Mobilkommunikation (FMK) ist die Brancheninitiative aller österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Es beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Mobilfunk und Gesundheit" und mit allen Fragen, die mit dem Aufbau der österreichischen Mobilfunknetze zusammenhängen.

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