Lopatka zu Zivildienst: Bestmögliche Lösung im Interesse aller finden

Verkürzung auf sechs Monate ist nicht zweckmäßig

Wien, 12. November 2004 (ÖVP-PK) Die SPÖ sollte sich überlegen, "wieder einmal einen konstruktiven Beitrag zur Lösung zu leisten, indem sie sich an Fakten orientiert, statt ständig Rezitation zu betreiben", wies ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka heute, Freitag, Aussagen von SPÖ-Geschäftsführer Norbert Darabos zum Thema Zivildienstreform zurück. Der Verfassungsgerichtshof habe nie einen Betrag zur Bezahlung der Zivildiener verpflichtend festgeschrieben, sondern spreche von einem "angemessenen Betrag". Unrichtige Behauptungen würden in der laufenden Diskussion um die künftige Ausgestaltung des Zivildienstes nicht weiterhelfen. Man müsse sich an der Realität orientieren, um eine "bestmögliche Lösung im Interesse der Zivildiener und der Trägerorganisationen" zu erreichen. Das betreffe vor allem die Frage einer Verkürzung des Zivildienstes, so Lopatka. ****

Eine mögliche freiwillige Verlängerung sei ein interessanter Ansatz, allerdings "nichts Neues", weil dies schon in der
Kommission ausführlich diskutiert worden sei. Fest stehe aus Sicht der ÖVP jedenfalls, dass eine Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate nicht zweckmäßig sei, da dies den Freiwilligenorganisationen den Einsatz von Zivildienern unmöglich mache, so Lopatka abschließend.

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