SJÖ: Sechs Monate und ausreichendes Verpflegungsgeld für Zivildiener!

Zivildiener sind nicht dazu da, um "Sozialkonzern" aufzubauen

Wien (SK) Vor dem Hintergrund der heute stattfindenden Sitzung der Zivildienst-Reformkommission fordert Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), die Herabsetzung der Zivildienstdauer auf sechs Monate und die Erhöhung des Verpflegungsgeldes auf 13,60 Euro. "Es ist nicht einzusehen, warum Zivildiener ihren Zwangsdienst länger als Grundwehrdiener ableisten müssen. Außerdem ist der Staat verpflichtet, den Zivildienern ausreichende Verpflegung zu gewährleisten. Das ist derzeit nicht der Fall, auch wenn die ÖVP behauptet, dass 5,40 Euro täglich zum Leben reichen", so Dvorak Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Auch lehnt Dvorak den Versuch mancher Trägerorganisationen ab, Zivildiener dazu zu missbrauchen, um einen Sozialkonzern aufzubauen:
"Zivildiener können und dürfen nicht der Ersatz für reguläre Vollzeitarbeitsplätze sein. Der Zivildienst ist ein Wehrersatzdienst und kein exklusives Arbeitsmarkservice zu Sonderkonditionen für das Rote Kreuz. Gerade die derzeitige Arbeitsmarktsituation fordert die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Insofern hoffe ich, dass die Vorschläge des Roten Kreuzes keine breite Basis finden, denn dann müssten letztlich wieder einmal die Zivildiener die Suppe auslöffeln." (Schluss) cs/mp

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