Dolinschek: Harmonisierung: Verluste werden entschärft

Entfall des Risikozuschlags beim Nachkauf von Schul- und Studienzeiten

Wien, 2004-11-12 (fpd) - FPÖ-Sozialsprecher wies die heutigen Aussagen von SPÖ-Sozialsprecherin Silhavy entschieden zurück. Genau jene Verluste, die sich für Leute zwischen 50 und 55 Jahren bei einem Pensionsantritt in den Jahren zwischen 2014 bis 2016 ergäben, werde man entschärfen, so daß gewährleistet sei, daß die Gesamtverluste auf keinen Fall die 15-Prozent-Marke übersteigen würden. Die parallele Rechnung greife erst danach und wirke für die Unter-50-jährigen. Bis zur Beschlußfassung im Plenum werde es eine Korrektur der Übergangsregelung geben. Als seltsam bezeichnete es Dolinschek, daß die Opposition nun der von ihr immer kritisierten "Hacklerregelung" nachweine. Diese laufe 2010 aus, sei kein Dauerrecht, sondern ein Übergangsrecht, eine Verlängerung sei aber jederzeit möglich. ****

Weiters führte Dolinschek aus, daß er einen Antrag eingebracht habe, damit jene, die die Abfertigung alt erhalten würden, auch im neuen System gesichert seien. Außerdem werde es Verbesserungen bei den Kindererziehungszeiten für Mehrlingsgeburten geben. Ebenso werde der Risikozuschlag beim Nachkauf von Schul- und Studienzeiten entfallen. Verbesserungen werde es auch im Bereich der Invaliditätspension hinsichtlich der Berechnung geben. (Schluß)

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