Tiroler Schilehrerverband bekommt Preis "Friends of Fairness 2004"

Anerkennung für das "Ausbildungsmodul Behindertenskilauf" im Sinne der Aktion "Tourismus ohne Barrieren"

Wien (OTS/BMWA) - Das "Ausbildungsmodul Behindertenskilauf" des Tiroler Skilehrerverbandes wurde zum Siegerprojekt 2004 des Wettbewerbs um den Wanderpokal "Friends of Fairness" gekürt. Die Anstrengungen für die gesellschaftliche Integration von Behinderten und deren gleiche Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeit finden damit eine besondere Anerkennung. Mit einer "Nominierung" wurden das Hotel Silverio in Gallspach Oberösterreich, der Verein AGR - Verein "Aktion gemeinsam Reisen" in Wien, der Naturparkverein Markt-Neuhodis im Burgenland und der Verein RollRinn in Tirol ausgezeichnet. Die Verleihung der Ehrenurkunden und sowie des Wanderpokals fand heute, Freitag, im Marmorsaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit im Rahmen einer Festveranstaltung statt. ****

Mit dem von der Firma Swarovski gestifteten Wanderpokal "Friends of Fairness" werden jedes Jahr vorbildhafte barrierefreie Tourismusbetriebe und Projekte für "barrierefreie Bauten in Gastronomie und Hotellerie sowie barrierefreie Dienstleistungen und Serviceeinrichtungen" ausgezeichnet. Heuer wurde dieser Preis - er ist eine Nachfolgeaktion des im Jahr 2001 vergebenen Staatspreises für Tourismus, der damals unter dem Motto "Tourismus ohne Barrieren" stand - zum dritten Mal vergeben. Themenschwerpunkt war diesmal das Motto "Freizeit-Sport-Spaß".

Mit dem Wettbewerb will das Ministerium auf den Nachholbedarf aufmerksam machen, den Österreichs Tourismuswirtschaft im Bereich der "Barrierefreiheit" noch zu leisten hat. Österreich müsse als internationaler Spitzenvertreter der Tourismusbranche hier langfristig eine Vorreiterrolle einnehmen, um auch für behinderte Menschen die viel gerühmte österreichische Gastfreundschaft zur Selbstverständlichkeit werden lassen. Mit der Auszeichnung werden nachahmenswerte Projekte allgemein bekannt gemacht.

In diesem Jahr wurden 18 Projekte eingereicht und von einer Fachjury bestehend aus 7 Personen bewertet. Beurteilungskriterien waren barrierefreie bauliche bzw. technische Ausführung, barrierefreie Service- und Dienstleistungen, Problemlösungskompetenz und integrativer Ansatz sowie Innovations- und Vorbildwirkung.

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