Dienstautos: Neudeck gegen steuerliche Benachteiligung von Selbständigen

Selbständige sollen das Gleiche abschreiben dürfen, was Regierung für ihre Autos ausgibt

Wien, 2004-11-12 (fpd) - Als grundsätzlich positiv wertet der freiheitliche Abgeordnete Detlev Neudeck die Anschaffung neuer Dienstwagen für die Regierung, da durch den zentralen Einkauf ein sehr günstiger Preis erzielt werden konnte und man Synergieeffekte genutzt habe. Gleichzeitig regte er eine steuerliche Änderung für Autos von Selbständigen an. ****

Eines der Argumente für die Typenauswahl sei die Kilometerleistung der Dienstwagen gewesen, erklärte Neudeck. Aber auch Unternehmer in vergleichbaren Positionen würden Jahr für Jahr ähnlich viele Kilometer zurücklegen. Für die Unternehmer gelte aber nach wie vor die Luxustangente von 34.000 Euro, eine Vorsteuerabzugsberechtigung gebe es nach wie vor nicht.

Neudeck regte daher an, daß Selbständige mindestens das Gleiche voll abschreiben dürften, was Regierungsmitglieder für ihre Autos ausgeben dürften. Wenn dies im Budget nicht gehe, sollte die Regierung überlegen, auf jenes Ausmaß hinunterzugehen, das die Selbständigen steuerlich geltend machen dürften. (Schluß)

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