ÖAMTC: Spritpreissenkung um 1 Cent ist zuwenig

Club fordert weitere 2 Cent Preissenkung bei Benzin und Diesel

Wien (ÖAMTC-Presse) - Die gestrige Senkung der Preise für Benzin und Diesel um einen Cent pro Liter ist viel zu gering. Damit wird der Vorteil sinkender Einstandspreise nicht an die Konsumenten weitergeben. Der ÖAMTC fordert daher eine weitere Preissenkung bei Sprit um zwei Cent. "Die österreichische Mineralölwirtschaft soll sich auch endlich am EU-Durchschnittspreis orientieren", verlangt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Der EU-Vergleich und die Entwicklung des Spritpreises zeigen, dass trotz Preissenkungen in den vergangenen Tagen der Sprit an den heimischen Zapfsäulen viel zu teuer ist. Bei der für den Kraftstoffpreis ausschlaggebenden Fertigproduktnotierungen in Rotterdam hat sich bei Superbenzin ein Preisminus von 14,7 Prozent und bei Diesel von 12,3 Prozent ergeben. "Innerhalb der EU liegen die österreichischen Nettopreise für Diesel am unrühmlichen dritten Platz. Das heißt nur zwei Länder sind noch teurer. Beim Benzinpreis belegen wird den schlechten fünften Platz", weiß Brugger-Brandau.

Insgesamt sind die österreichischen Nettopreise durchschnittlich um 2,5 Cent höher als im EU-Durchschnitt. Auch die Gegenüberstellung der Preisentwicklungen von Rohöl und den verschiedenen Kraftstoffsorten an der Tankstelle zeigt ein unrundes Bild. "Innerhalb des Monats Oktober bis heute ist der Rohölpreis um mehr als 18 Prozent gefallen. Der Preis für einen Liter Superbenzin ist netto an der Tankstelle hingegen nur um sechs Prozent billiger geworden. Auffällig ist die Entwicklung beim Diesel, wo der Preis an der Zapfsäule praktisch unverändert geblieben ist", sagt die ÖAMTC-Expertin.

Autofahrerinnen und Autofahrer motiviert der Club, auf preisgünstiges Tanken und damit auf mehr Wettbewerb zu setzen: Durch starken öffentlichen Druck soll die Mineralölwirtschaft letzten Endes zu einer gerechteren Preispolitik bewegt werden. Mit dem Spritpreis-Service http://www.oeamtc.at/sprit/ informiert der ÖAMTC über die günstigsten Spritpreise an 1.500 Tankstellen österreichweit. Durch farbliche Kennzeichnung bei den beiden Sorten Superbenzin und Diesel erkennt man auf einen Blick, ob der Preis im EU-Durchschnitt, im Idealfall sogar darunter, oder aber darüber liegt: Grün bedeutet, Preis ist okay. Rot bedeutet, Preis ist zu hoch. Preisabfragen sind nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert möglich. Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann Preisinfos auch unter der Info-Nummer 0810-120-120 einholen.

Mit dem ÖAMTC-Tankbonus spart man bei Avanti 3 Cent pro Liter

Einen Tankbonus von 3 Cent pro Liter bietet der ÖAMTC gemeinsam mit den Partnern easybank und Avanti. Das ÖAMTC-Mitglied fährt zu einer Avanti-Tankstelle, tankt den Kraftstoff seiner Wahl und bezahlt im Anschluss bargeldlos mit seiner Clubkarte mit Kreditkarten-Funktion. Der Bonus wird von Avanti direkt an der Station verrechnet und auf dem Verkaufsbon ausgewiesen. Den Vorteil sieht man somit gleich nach dem Tankvorgang. Weiteres Plus: Die Tankrechnung wird bis zu fünf Wochen später abgebucht.

Die Clubkarte mit Kreditkarten-Funktion (MasterCard) ist im ersten Jahr gratis und kostet danach 9,95 Euro im Jahr. Details und den Antrag zur Umwandlung der Clubkarte als Kreditkarte gibt es unter http://www.oeamtc.at/tankbonus/ oder unter der Info-Hotline 0810 120 120.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001