HAKL: MITTEL FÜR ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT STEIGEN WEITER!

Bekenntnis zu BIP-Anteil von 0,33 Prozent bis 2006

Wien, 12. November 2004 (ÖVP-PK) "Die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit steigen nach dem Rekordbudget des letzten Jahres im Jahr 2005 weiter an - die Entwicklung zeigt kontinuierlich nach oben", sagte die entwicklungspolitische Sprecherin der ÖVP, Abg. Mag. Karin Hakl, die sich ganz besonders bei den Mitarbeitern des Außenamtes, der ADA und den NGO bedankte, "die erst dafür sorgen, die steigenden Mittel in Projektform vor Ort auf die ‚Straße’, das heißt, zu den ärmsten Menschen der Welt zu bringen", so Hakl heute, Freitag, anlässlich der Behandlung des Budgets im gestrigen Plenum des Nationalrats. ****

"Das Budget 2005 stellt einen weiteren Schritt in Richtung des Zwischenzieles, bis zum Jahr 2006 insgesamt 0,33 Prozent des BIP an öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen, dar. Österreich hat - was die Höhe der Mittel anbelangt - immer noch einen Nachholbedarf, gerade deswegen ist die Tendenz der letzten zwei Jahre besonders ermutigend", betonte Hakl.

Die ÖVP bekenne sich grundsätzlich zu den Zielen der Nullkommasieben-Kampagne und richte Dank an deren Organisatoren: "Es ist besonders wichtig, das Bewusstsein um die Wichtigkeit von höheren finanziellen Mitteln für die EZA zu schaffen. Das ist essenziell für unsere Arbeit", so Hakl. "Aber Geld allein ist nicht alles, wichtig sind auch Effizienz und Qualität. Deshalb freue ich mich ganz besonders über den aktuellen Prüfbericht des OECD-Entwicklungsausschusses (DAC), der die Reformschritte Österreichs seit dem Jahr 2000 ausdrücklich lobt. Das damals leider von der Opposition bekämpfte EZA-Gesetz und die ebenfalls abgelehnte Ausgliederung der ADA werden ebenso sehr positiv erwähnt, wie das aktuelle Dreijahresprogramm", so Hakl weiter.

"Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit befindet sich zweifellos auf dem richtigen Weg - sowohl aus quantitativer als auch aus qualitativer Sicht", sagte Hakl abschließend.
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