Krist fordert gezielte Maßnahmen für Frauen

Hlavac: Migrantinnen besonders benachteiligt

Wien (SK) SPÖ-Integrationssprecherin Elisabeth Hlavac widmete ihre Rede am Donnerstag einer besonders benachteiligten Gruppe von Frauen: Migranntinnen. Für Hlavac ist es besonders wichtig, sich auf den Bereich Ausbildung zu konzentrieren, da laut einer Studie die Situation türkischer Mädchen besonders alarmierend sei. Auch SPÖ-Nationalratsabgeordneter Hermann Krist forderte von Bundesministerin Rauch-Kallat "mehr zu tun" und "gezielte Maßnahmen für die Anliegen der Frauen zu setzen". ****

Hlavac erwarte sich von der Bundesministerin bei der Querschnittsmaterie Integration nicht nur einzelne Projekte und einzelne Beratungen, sondern "immer wenn es um Probleme von Frauen geht, die Stimme zu erheben und Maßnahmen zu setzen". Wichtig sei es, sich auf Mädchen zu konzentrieren, um eine frühe Integration und einen Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen. Hlavac betonte abschließend, "wenn wir Integration wollen, ist es auch unsere Aufgabe, sich dieser Frauengruppe anzunehmen".

SPÖ-Abgeordneter Krist kritisierte die höchste Arbeitslosenquote der Zweiten Republik, wovon immer stärker Frauen betroffen seien. "70 Prozent der geringfügig Beschäftigten sind Frauen", betonte Krist und forderte gezielte Maßnahmen für zum Beispiel mehr Eigenständigkeit der Frauen. Krist wies darauf hin, dass es von den Sozialdemokraten dazu genug Vorschläge gäbe. Krist forderte eine bundesweite Frauenstiftung und sieht hier den Bund gefordert, zu helfen. (Schluss) sf

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