Rauch-Kallat scheitert bei Generikaförderung

PatientInnen wurden von Gesundheitsministerin in die Irre geleitet

Wien (OTS) - "PatientInnen werden von der Bundesregierung zum
Narren gehalten", so Wolfgang Andiel, Obmann des Österreichischen Generikaverbandes (OEGV). "Das Versprechen von Rauch-Kallat, die Rezeptgebühr für die weitaus preisgünstigeren Generika um 1 Euro zu senken, wurde nun gebrochen. Die Bundesministerin hat nun Erklärungsbedarf: Warum müssen PatientInnen für günstige und sichere Generika gleich viel bezahlen wie für teurere Erstpräparate?", rätselt Andiel.

Bundesministerin lässt Geld auf der Straße liegen

"Wie soll eine Strukturreform gelingen, wenn Rauch-Kallat bereits an einem klar definierten Projekt wie das der Generikaförderung scheitert", so Andiel. Die Bundesministerin weiß, dass die Beitragszahler jährlich 80 Millionen Euro für ihre Arzneimittel zuviel bezahlen. Rauch-Kallat konnte sich gegenüber ihren Verhandlungspartnern offensichtlich nicht durchsetzen. Die BeitragszahlerInnen bekommen nun die Rechnung präsentiert.

Nächstes Sparpaket vorauszusehen

Die Generikablockade wirft das österreichische Gesundheitssystem um Jahre zurück. Das Ziel der Regierung war es, den Generikaanteil auf 20 Prozent zu verdoppeln. An diesem Projekt ist Rauch-Kallat nun gescheitert. Einsparungen von 80 Millionen Euro bleiben auf der Straße liegen. Verglichen mit den EU-Staaten ist Österreich weiterhin Schlusslicht.

Rückfragen & Kontakt:

Firma:Österreichischer Generikaverband
Ansprechperson:Waltraud Janisch-Lang MAS
Tel.: 0650 544 92 92
janisch-lang@generikaverband.at
http://www.generikaverband.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GEN0001