SCHEUCHER-PICHLER: FÜR FRAUEN GESCHIEHT UNTER DIESER REGIERUNG MEHR DENN JE

Wien, 11. November 2004 (ÖVP-PK) "Dank unserer Frauenministerin Maria Rauch-Kallat ist es wieder einmal gelungen, das Budget für Frauenangelegenheiten zu erhöhen. Für Frauen geschieht unter dieser Regierung mehr denn je. Das Budget für frauenpolitische Angelegenheiten ist höher als je zuvor", lobte heute, Donnerstag, ÖVP-Frauensprecherin Abg. Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler in ihrer Rede vor dem Nationalrat die Politik der Bundesregierung. Sie appellierte an die Opposition, konstruktiv und konsensorientiert zusammenzuarbeiten und forderte bessere Seilschaften und mehr Networking von allen ein. ****

Betrug das Budget 2002 noch knapp unter fünf Millionen Euro (4,995.000), 2003 schon 5,440.000 Euro und 2004 immerhin 5,549.000 Euro, so ist es heuer gelungen, für 2005 und 2006 jeweils 6,050.000 Euro für Österreichs Frauen und ihre Anliegen bereitstellen zu können. "Frauenministerin Rauch-Kallat konnte während ihrer Amtszeit eine Erhöhung des gesamten Frauenbudgets um sage und schreibe 22,1 Prozent gegenüber der Vergleichszahl vor ihrem Amtsantritt erwirken. Das ist mehr Geld für Frauen als jemals unter sozialdemokratischen Frauenministerinnen und Bundeskanzler möglich gewesen wäre", so Scheucher-Pichler.

Weitere Schwerpunkte sind Frauenservicestellen, der Aufbau des Frauen-Business-Mentoring und dessen Verstärkung nicht nur für Spitzenkräfte, sondern auch im ländlichen Raum - ein Schulterschluss von Frauen für Frauen. Das Ziel ist, Frauen finanziell zu stärken, sie sozialrechtlich abzusichern und optimale Bedingungen zu schaffen, um die Lebensbereiche Familie und Beruf ganz nach den individuellen Wünschen der Frauen miteinander vereinbaren zu können.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Frauenförderung ist die Bekämpfung der Frauenarmut durch diverse Projekte Hier würden bereits nachhaltige Schwerpunkte gesetzt. Deutliches Zeichen hierfür ist die Tatsache, dass die Frauenerwerbsquote deutlich über dem EU-Durchschnitt liegt. Und diese Erwerbsquote bei den Frauen ist kontinuierlich am Steigen. Einer Quote von 59,6 Prozent im Jahr 2000 steht eine derzeitige Quote in der Höhe von 62,8 Prozent gegenüber. Der durchschnittliche Wert der Frauenerwerbsquote in der EU beträgt 55,3 Prozent. Scheucher-Pichler verwies auf Projekte für alleinstehende Frauen, Frauen in Wohnungsnot und Frauen mit niedrigen Einkommen.

Besonders wichtig ist es Frauen auch in diesem Zusammenhang, die Einkommensschere zu verkleinern. Durch die Verbesserungen der Pensionsreform und der Pensionsharmonisierung können Frauen nun viel leichter zu einer eigenständigen, von ihren Ehemännern unabhängigen Pension kommen. Die Bundesregierung investiert hier zusätzlich eine Milliarde Euro.

Auch für Migrantinnen wurde viel getan. Die Frauenministerin hat eine neue Abteilung für Frauenservice und Grundsatzfragen von Migrantinnen eingerichtet, wo die Anliegen dieser Frauen gezielt und individuell bearbeitet werden, schloss die Frauensprecherin. (Schluss)

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