Eurocities: Die Rolle Wiens und der großen Städte in Europa

Wien (OTS) - Anlässlich der offiziellen Eröffnung der EUROCITIES-Jahresversammlung erinnerte Bürgermeister Dr. Michael Häupl am Donnerstag daran, dass die EU in allererster Linie ein äußerst erfolgreiches europäisches Friedensprojekt ist. Nach der für Wien so bedeutsamen Erweiterung der Union im Mai dieses Jahres gelte es nun, die Union zu vertiefen.

"Die Erweiterung und die Europäische Verfassung sind zwei Gründe, die mich veranlasst haben, das Städtenetzwerk EUROCITIES im Jahre 2004 nach Wien einzuladen" betonte der Bürgermeister.
Häupl weiter: "Die Bürger und Bürgerinnen wollen sozialen Zusammenhalt, sie fordern dies auch ein, die Bürgerinnen und Bürger wollen funktionierende Städte und vor allem auch leistbare Leistungen der Daseinsvorsorge. Ein leistungsfähige kommunale Infrastruktur ist zudem eine wesentliche Voraussetzung für eine prosperierende Wirtschaft in den Städten und damit für die gesamte Europäische Union."

EUROCITIES-Präsident Wolfgang Tiefensee fand anerkennende Wort für das Engagement Wiens in dieser Organisation und begrüßte die enge Verbindung des Städtenetzwerkes zur Europäischen Kommission, was sich vor allem durch die Anwesenheit des bis jetzt im Amt befindlichen Erweiterungs-Kommissars Günter Verheugen zeige, der stets auf die Interessen der Städte Bedacht genommen habe. Verheugen, der in einem tiefegehenden Referat die Entwicklung der Union und die Rolle der Städte skizzierte und einen Ausblick in die Zukunft Europas als globaler Faktor gab, fand für Wien anerkennende Worte: "Diese Stadt rückt wieder in jene Rolle, die sie einst hatte: Als kultureller -aber auch politischer - Anziehungspunkt für jene Länder, die sich 66 Jahre nach ihrer Trennung nunmehr freiwillig und ohne Druck vereint haben." (Schluss) lf

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