FP-Madejski: S 1-Trasse: Kompromiss zwischen Wien und NÖ?

Bau der sinnvollen Stadtgrenzen-Variante zeichnet sich ab

Wien (OTS) - Wien, 11.11.2004 (fpd) - Die Realisierung der von der FPÖ-Wien geforderten Variante der Nordostumfahrung an der Stadtgrenze wird immer wahrscheinlicher, sagte heute Verkehrssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski. Während Wien einstweilen noch auf der bürger- und umweltunverträglichen Innenvariante besteht, spricht das Land Niederösterreich plötzlich wieder von einer weiträumigen Umfahrung Wiens samt Donaubrücke bei Fischamend. Das könnte taktisches Kalkül der Niederösterreicher sein, um schlussendlich die Trasse an der Stadtgrenze durchzusetzen, von der beide Bundesländer gleichermaßen profitieren würden.

Die Fischamend-Trasse hat die FPÖ-Wien bereits vor mehr als einem Jahr in die öffentliche Disskussion gebracht. Wegen der geringen Verkehrswirksamkeit sollte diese Variante aber erst Teil eines zweiten Autobahnringes um Wien werden, der bei der prognostizierten Verkehrsentwicklung spätesten 2020 notwendig wird. Jetzt ist wichtig, die Stadtgrenzenvariante zügig anzugehen. Die von SPÖ und ÖVP in Wien forcierte "Durchfahrung" des 22. Bezirks, gegen die schon an die 20.000 Unterschriften gesammelt wurden, ist zu den Akten zu legen.

In der Frage Tunnel oder Brücke bei der Donauquerung gab Madejski zu bedenken, dass beim Tunnel der Anschluss der A-22 nach Norden technisch nicht machbar ist. Das würde bedeuten, dass der Entlastungseffekt für die Ortskerne von Aspern und Essling wegfällt. Gerade diese Entlastungen sind aber gewichtige Beweggründe für den Bau der Umfahrung. Das sollte man bei der politischen Entscheidung auch bedenken, forderte Madejski abschließend. (Schluß)am

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